Video-Podcast: Einen Vodcast planen und umsetzen

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Podcasts sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken – Themen können auf diese Weise allein, zu zweit oder sogar mit mehreren Sprechern interessant aufbereitet werden und Hörern auf die nächste Ebene in Sachen Kundenbindung bringen. Video-Podcasts setzen dabei noch einen drauf. Sie sorgen als sogenannter Vodcast durch einen abgerundeten audiovisuellen Content für ein ganz besonderes Zusammenspiel in puncto Vertrauensbasis und Beziehungsaufbau zwischen Unternehmen und Kunden.  


Neugierig geworden? Wir haben im folgenden Artikel einmal die wesentlichen Vorzüge des neuen Video- und Tonformates zusammengefasst und zeigen dir, was bei der Planung und Umsetzung eines Video-Podcasts zu beachten ist und wie das Ganze am Ende vermarktet werden kann. Los geht’s!

 

Video-Podcast – was versteht man darunter?

 

Der Podcast besteht aus den Buchstaben P, O und D, die für „Play on Demand“ stehen sowie dem Wort „Cast”, abgeleitet von „broadcast” – zu deutsch Rundfunk. Diese Form von Audio-Vermarktung startete in Deutschland ab 2005. 

Ein Video-Podcast – kurz Vodcast – bezeichnet eine Reihe von Video-Inhalten, die Interessierte über einen RSS Feed abonnieren können. Somit bekommen Nutzer neue Folgen des Vodcasts direkt auf ihr Endgerät geliefert.  

Genau wie ein klassischer Podcast besteht diese Form von medialer Aufbereitung ebenfalls aus verschiedenen Folgen, die zusammengefasst dann das Endprodukt – den Vodcast – ergeben.  

Im Gegensatz zum „normalen” Podcast, der ja ein reines Audioerlebnis zu Hören ist, bekommt man durch die visuelle Ergänzung beim Video-Podcast die Möglichkeit, das gesprochene Wort zu verdeutlichen und zu unterstreichen. Im Folgenden schauen wir uns einmal näher an, für welche Themenbereiche der visuelle Content besonders Sinn macht.

 

Wozu eignet sich ein Video-Podcast?

 

Gerade wenn es darum geht, komplexere Sachverhalte zu erklären, bietet die Video-Funktion ein klasse Update und vereinfacht so die gesamte Darstellung. Durch die Visualisierung  macht man es dem Zuschauer mit einem Video-Podcast leicht, einen eher komplizierten Themenkomplex leichter zu vermitteln und ein besseres Verständnis zu erzeugen.  

Auch bei Anleitungen oder Tutorials bietet sich die Video-Aufbereitung besonders an. So kann der Zuschauer Schritt für Schritt am Ball bleiben und Missverständnisse können vermieden werden.  

Steht eine bestimmte Person im Fokus – du selbst oder eine andere Ansprechperson –, so bietet sich die Visualisierung an, die Glaubwürdigkeit hinter den Worten zu verstärken. Durch Gestik und Mimik kann direkt ein Gesamteindruck geschaffen und Authentizität vermittelt werden.

Gerade bei Interviews, in denen emotionale oder ernste Themen zur Sprache kommen, profitiert der Zuschauer von den Live-Reaktionen der oder des Sprecher(s). Auf diesem Weg kann viel schneller eine Beziehung zu den gezeigten Personen aufgebaut und Erlebnisse, Kommentare oder Statements in Echtform vermittelt werden.

 

Anwendungsgebiete für ein Video-Podcast und Best Practice


Wie bereits deutlich werden sollte, können über Vodcasts Inhalte ganz anders vermittelt werden als mit einem reinen Text. So liefert diese Form von Vermarktung gerade für das eigenen Marketing enorm viel Potenzial. 

Ganz pauschal gesagt ist von Unterhaltung bis Educast zum individuellen Lernen alles möglich. Die Bundesregierung produziert (Video-)Podcasts (Quelle), ebenso Medienhäuser wie etwa WDR, NDR und weitere. 

Auch bei Bloggern, Influencern, Privatpersonen und eben Unternehmen wird die audio-visuelle Komponente zum streamen von Infos, Wissen und Austausch immer beliebter. 

Zeit also, das Video-Podcast auch bei deinem Unternehmen auszuprobieren!

 

Wie plane ich die Umsetzung?

 

Steht dein Thema fest, so kann es an die Planung und Umsetzung des genauen Inhalts gehen. Dafür sollte genügend Zeit eingeplant werden, um später nicht allzu viel korrigieren zu müssen. Folgende Punkten helfen dir, deinem Vodcast die nötige Struktur zu geben.

 

Wie strukturiere ich meinen Video-Podcast?

 

Zielgruppe definieren: Wichtig ist erst mal zu bestimmen, wer dein Vodcast hört. Ist die Zielgruppe eher weiblich oder männlich, wie alt sind die Hörer, möchten sie geduzt oder gesiezt werden und was sind ihre Bedürfnisse und Interessen? Welchen Mehrwert kannst du ihnen bieten, um deinen Vodcast zu abonnieren?  

Im nächsten Schritt kannst du alle weiteren Details in Sachen Format festlegen. Das beinhaltet die Länge deiner Folgen, in welchen Abständen du produzieren bzw. veröffentlichen möchtest, ob vorwiegend aus einer oder mehreren Perspektiven berichtet werden soll und ob du bestimmte Interview-Personen dafür vorgesehen hast. Eine Mischung daraus sorgt für optimalen und abwechslungsreichen Content. 

Im Zuge dessen ist es gar nicht so schlecht, dein Alleinstellungsmerkmal zu finden und vor allem hinauszutragen! Gerade im heutigen Content-Dschungel im Netz ist es gar nicht so einfach, sich von der Konkurrenz abzuheben und aufzufallen. Finde also deine Nische und spiele deine Stärke kontinuierlich aus, um gegen deine Mitbewerber bestehen zu können. 

Dann geht es an die inhaltliche Aufbereitung. Hierbei ist es wichtig, immer deine Zielgruppe im Auge zu behalten und diese kontinuierlich anzusprechen. Als Hilfsmittel kann ein Script geschrieben oder das Interview im Voraus geplant werden. 

Steht die Planung, geht es an die Aufzeichnung. Um Zeit zu sparen, und gleichzeitig eine gewisse konsistente Optik zu schaffen, kannst du gerne mehrere Folgen Video-Podcast auf einmal abdrehen. Denn das Set aufzubauen und ggf. Kameraleute, Tontechniker und Moderatoren zu engagieren, sollte stets gut geplant und durchdacht werden.

 

Was brauche ich alles für einen Vodcast?


Bevor es an die Aufzeichnung geht, sollte man sich natürlich überlegen, was man an Ausrüstung und Equipment alles benötigt. Zu den Produktionsdetails sollte mindestens eine Kamera mit einer Full-HD-Auflösung gehören. Heutzutage kann das sogar schon ein Smartphone mit einer guten Linse schaffen. 

Je nach Aufnahmebereich und Thematik des Video-Podcasts sollte man sich überlegen, ob man mit mehreren Kameras arbeitet. Dies bietet sich zum Beispiel bei einem Interview an. Der Zuschauer hat auf diesem Weg die Möglichkeit, das Gespräch aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Durch die Abwechslung kann Monotonie oder gar Langeweile vermieden werden! Außerdem können auf diese Weise Reaktionen von Gesprächspartnern hervorgehoben und in bestimmten Momenten belichtet werden.

Die Mikrofonierung sollte ebenfalls auf die Thematik meines Vodcasts abgestimmt werden. Willst du beispielsweise nur deine eigene Stimme aufnehmen, so eignet sich hierfür ein Mikrofon mit Nierencharakteristik am besten. Dabei wird nur der Bereich vor dem Mikrofon selbst aufgenommen – Umgebungsgeräusche werden nur minimal verarbeitet. 

Ein Aufnahmegerät mit Keulen- oder Kugelcharakteristik nimmt im Gegensatz dazu die Geräuschkulisse des gesamten Raumes auf. 

Neben der Kamera- und Mikrofon-Ausrüstung gehören noch verschiedene Beleuchtungsutensilien sowie eine Schnitt-Software dazu. Das gute ist, das nicht so gelungene Passagen, Versprecher oder zu lange Pause einfach aus dem Video-Podcast herausgeschnitten werden können. Auch Grafiken und Animationen können in die Endfassung eingefügt werden, falls etwas besonders herausgestellt werden soll. Diese Arbeit kann jedoch auch gern von einem externen Dienstleister bearbeitet werden, um die Qualität des Endprodukts zu steigern!

 

Wie vermarkte ich meinen Vodcast?


Ist der Video-Podcast fertig, kann es an das Marketing gehen. Pauschal musst du dir hierfür überlegen, ob du deinen Vodcast selbst- oder fremdhosten möchtest. Ein Mittelweg aus beidem ist auch möglich und wird häufig genutzt. 

Beim Selbsthosting liegt deine fertige Aufnahme direkt auf deiner Website und du hast die alleinige Kontrolle darüber. Jedoch ist diese Methode auch aufwendiger, da dir die Verantwortung in Sachen Upload, Regelmäßigkeit und Einpflegen obliegt. 

Beim Fremdhosting entstehen zwar Kosten, jedoch sparst du wiederum Zeit und hast einen geringen Eigenaufwand.  

Solltest du dich für einen Mix der beiden Varianten entscheiden, so empfehlen wir die Videoplattform YouTube dafür zu nutzen. Hier kannst du deinen Video-Podcast hochladen und ihn im Anschluss auf deiner Website oder weiteren beliebigen Kanälen teilen und weiterverbreiten!

 

Das wichtigste im Überblick:


Die visuelle Form von Podcasts bieten eine klasse Option, den Zuhörer in Form der Video-Funktion live am Geschehen teilhaben zu lassen. Thematisch sind dir hierbei keine Grenzen gesetzt: Von Unterhaltung bis Education ist alles möglich. Komplexere Sachverhalte lassen sich mit einem Video-Podcast leicht vermitteln, Interviews oder Diskussionen in verschiedenen Perspektiven beleuchten. Auch emotional-fesselnde Thematiken lassen sich spannend und mitreisend herüberbringen. Die Folgen sollten jeweils im Voraus geplant und abgestimmt werden, das Equipment muss hochwertig sein und die Location passen und zur Verfügung stehen. 

Alles in allem steckt hinter einem Video-Podcast viel Aufwand – jedoch verspricht er auch viel Wirkung, wie wir finden! Am meisten überzeugt uns, dass man sich mit keinem anderen Medium wie mit Videos so nahbar und echt zeigen kann. Die Zuschauer entscheiden selbst, wann sie deinen Vodcast sehen möchten – hierbei kannst du sicher sein, dass sich dahinter nur wahres Interesse verbirgt. Es gilt somit, stets auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe zu achten. Bei Erfolg wird die Beziehung zu deiner Community maßgeblich gestärkt – der Kundengewinnung steht somit nichts mehr im Weg!

 

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