Creative Briefing – dein perfekter Einstieg in ein Projekt

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Wenn du mit oder in einer Agentur arbeitest, führt meistens kein Weg an dem einen oder anderen Creative Briefing vorbei. Und das ist eine gute Nachricht, denn Creative Briefing bietet den perfekten Einstiegt für ein neues Projekt. Aber was genau ist Creative Briefing und auf welche Inhalte solltest du auf gar keinen Fall verzichten? Die Antworten auf die Fragen findest du im folgenden Blog.

 

Was ist Creative Briefing?

Ein „Kreativer Brief“ ist eine Grundlage, mit dem ein neues Projekt im Vorfeld skizziert wird. Bevor man ein neues Projekt startet, werden einige Projektdetails wie zum Beispiel Ziele, Anforderungen, Zielgruppe usw. festgehalten. Durch das Briefing kann das Projekt von Anfang an besser verstanden und einfacher präsentiert werden.

Nicht alle Creative Briefs haben das gleiche Layout. Einige Projekte sind komplexer und benötigen eine detailliertere Planung als andere. Im Verlaufe dieses Blogs findest du einige Punkte, die in deinem Creative Briefing auf gar keinen Fall fehlen sollten. Um einen guten Überblick zu behalten, werden Briefings meistens in Tabellenform niedergeschrieben.

In der Regel wird das Creative Briefing gemeinsam vom Kunden und der Agentur während einer Briefing-Sitzung erstellt. Manchmal kann es aber auch sein, dass das Briefing vom Kunden im Voraus vorbereitet und der Agentur vorgelegt wird.

 

Warum du Creative Briefing nutzen solltest:

Ein gutes Briefing spart dir Zeit:

Du solltest dein Briefing als ein wichtiges Werkzeug ansehen, um eine klare und gründliche Kommunikation zu schaffen. Missverständnisse, Nachfragen oder Konflikte können somit verhindert werden, was wiederum wertvolle Zeit spart.


Das Ergebnis wird von höherer Qualität sein: 

Da bereits alle wichtigen Parameter festgelegt wurden, ist es für das gesamte Team leichter, genau ins Schwarze zu treffen. Die Zeit, die du für ein detailliertes Briefing aufbringst, ist eine Investition, die sich am Ende auszahlen wird. Der Autor David Trott sagte einmal: „Das Briefing sollte immer ein Sprungbrett für großartige Arbeit sein. Keine Zwangsjacke.“

 

Briefing fördert die Zusammenarbeit: 

Durch ein Briefing kann sich dein Team besser untereinander abstimmen und reibungslos zusammenarbeiten. Sie alle arbeiten auf das gleiche Ziel hinaus und wollen ihre Arbeit so gut wie möglich erledigen.

 

10 Punkte, die unbedingt in deinem Creative Briefing enthalten sein sollten

Um ein gutes Projekt zu entwerfen, ist es wichtig, es auch zu verstehen. Die folgenden 10 Punkte sollten in deinem Creative Briefing auf keinen Fall fehlen. Je nach Größe des Projektes kann dein Creative Briefing ausführlicher oder kleiner stattfinden.

 

1. Titel und Beschreibung

Am Anfang solltest du deinem Creative Briefing einen Titel geben und eine kurze Beschreibung des Vorhabens hinzufügen. Somit wissen alle Teammitglieder worum es geht und warum sie in dieses Projekt einbezogen werden.

 

2. Informationen zum Kunden und seinem Unternehmen

Bevor du ein Projekt startest, solltest du einige Hintergrundinformationen kennen. Wenn du deinen Kunden noch nicht gut genug kennst, solltest du ihn so schnell wie möglich kennenlernen, um das Projekt so gut es geht umsetzten zu können. Dazu gehört die Geschichte und das Wesen des Unternehmens. Wann und wie wurde das Unternehmen gegründet? Welche Vision verfolgt das Unternehmen? Was sind die wichtigsten Werte und Interessen?

 

3. Unique Selling Point (USP)

Der USP zeigt dir das Alleinstellungsmerkmal an dem Produkt oder an der Dienstleistung deines Kunden. Was macht ihn einzigartig bzw. wodurch unterscheidet er sich von anderen? Warum sollten die Menschen das Produkt des Kunden kaufen? Hat das Produkt oder die Dienstleistung einen guten Preis? Gibt es eventuell ganz besondere Eigenschaften? Oder hat die Marke allein ein gutes Image?

 

4. Wettbewerber bzw. Konkurrenten kennen

Um den Markt noch genauer einschätzen zu können, solltest du die größten Mitbewerber bzw. Konkurrenten von deinem Kunden kennen. Betrachte deinen Kunden im direkten Vergleich zu anderen Unternehmen. 

An dieser Stelle solltest du dir auch einen Überblick über die SWOT-Analyse verschaffen. Diese gibt einen guten Überblick über die Position deiner Kunden. SWOT steht für Strenghts (Stärken), Weakness (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threads (Themen).

 

5. Ziele formulieren

Damit du die Erwartungen deines Kunden so gut wie möglich umsetzten kannst, ist es wichtig, diese überhaupt erstmal zu kennen. Nur so kannst du im Interesse deines Kunden arbeiten. Arbeitet ein bis drei klare Ziele heraus. Stelle Fragen wie: Warum wollen sie dieses Projekt beginnen? Was wollen Sie damit erreichen? Wie oder woran soll der Erfolg gemessen werden?

 

6. Zielgruppe kennen

Nachdem du klare Ziele definiert hast, solltest du wissen, wer zu der Zielgruppe deines Kunden gehört. Um einen besseren Überblick zu bekommen, solltest du Daten wie Alter, Einkommen und Verhalten durchgehen. Versuche möglich viel über die Zielgruppe herauszufinden und sie so gut wie möglich kennenzulernen.

 

7. Zeitplan

Bevor du endgültig loslegst, solltest du mit deinem Kunden einen klaren Zeitplan festlegen. Frage nach wichtigen Terminen oder Meilensteinen, die es zu bewältigen gibt. Wichtig ist es hierbei, realistisch zu bleiben und nichts zu überstürzen. Informiere deinen Kunden über den Ablauf. Durch einen detaillierten Zeitplan behält auch dein ganzes Team einen Überblick. 

Lege ein Start- und ein Enddatum fest, und erstelle möglichst viele Aufgaben mit einer genauen Angabe des Datums. Trotzdem solltest du dir im Klaren sein, dass sich im Verlauf der Arbeit Änderungen ergeben können.

 

8. Budget

Um die Planung zu erleichtern und Kosten zu kalkulieren, solltest du deine Kunden unbedingt nach dem Budget fragen. Ist das Budget von Anfang an festgelegt, kannst du besser Entscheidungen treffen und die Kontrolle über deine Finanzen behalten. Frage auch vorab, wo es Möglichkeiten für eine Kosteneinsparung geben könnte.

 

9. Wichtige Beteiligte festlegen

Ein komplexes Arbeitsvorhaben erfordert eine gute Zusammenarbeit im Team. Aus diesem Grund ist es wichtig, alle Beteiligten bereits im Vorfeld zu identifizieren.  So wissen alle, wer beteiligt ist und für welche Aufgabe er Verantwortung übernimmt. Somit werden eine Menge Fragen, Unklarheiten und Störungen aus dem Weg geräumt.

 

10. Interessen oder Ablehnungen

Damit du schnell ein Gefühl dafür bekommst, was deine Kunden mögen bzw. nicht mögen, kannst du ihnen einige Beispiele vorstellen und nach ihrer Meinung fragen. Stelle zum Beispiel ein Mood Board zusammen oder mache eine Liste mit Do’s und Dont’s. Dadurch erhältst du klare Grenzen und kannst deine Arbeit besser umsetzten. Zu einem späteren Zeitpunkt können diese Listen als Bezugspunkt dienen, um zu verhindern, dass du Endergebnisse produzierst, die dein Kunde nicht gut findet.

 

Änderungen sind möglich

Nichts ist in Stein gemeißelt! Projekte oder äußere Umstände können sich jederzeit ändern. Solange du noch nicht mit der Arbeit begonnen hast, solltest du immer für weitere Bearbeitungen oder Änderungen offen sein. Auch im Nachhinein gilt es, Dinge zu optimieren.

 

Tooles zum Erstellen eines Creative Briefings

Falls du dir noch nicht sicher bist, wo oder wie du mit deinem Creative Briefing beginnen sollst, findest du hier einige Online-Tools für die Erstellung des Dokumentes:

  • Simple.io
  • Pipefy
  • Formstack
  • Typeform
  • Filestage


Fazit

Auch wenn Creative Briefing ein sehr wichtiger Ausgangspunkt ist, wird der Erfolg eines Projektes nicht automatisch garantiert. 

Das Briefing enthält zunächst alle wichtigen Informationen und hilft bei der Kommunikation zwischen dir und deinem Kunden. Jedoch sollten auch während des Projektes regelmäßige Gespräche stattfinden, um alle auf den neuesten Stand zu bringen. So kannst du frühzeitig feststellen, ob du die Erwartungen des Kunden erfüllst oder mögliche Änderungen vorgenommen werden sollten. 

Ein Creative Briefing ist viel mehr als nur eine bloße Informationssammlung. Je besser es geschrieben ist, umso effektiver können du und dein Team damit arbeiten und umso besser wird das Endergebnis!

Falls du mehr rund um das Thema Projekte wissen möchtest, dann lies doch gerne unseren Blog zu Projektmanagement Online Marketing.

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