Webdesign für Apotheken – das sind die Besonderheiten

Webdesign-für-Apotheken-Blog
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Unternehmen brauchen heute eine Website. Und das ist ganz unabhängig von der Branche! Für einige Berufsgruppen aber gelten ganz besondere Regeln. Ärzte gehören ebenso dazu wie Apotheker. Denn zum einen soll der Service stimmen, der den Kunden geboten wird. Zum anderen soll mit dem Webdesign für Apotheken natürlich auch in gewisser Weise eine Art Werbung einhergehen. Genau da kann unter Umständen aber das Heilmittelwerbegesetz einen Riegel vorschieben.

Wie Sie Ihren Internetauftritt mit einem stimmigen Webdesign für Apotheken rechtskonform und gleichzeitig publikumswirksam gestalten, erfahrt ihr hier.

 

Warum eigentlich ein spezielles Webdesign für Apotheken?


Was für andere Branchen gilt, hat auch für Apotheken seine Gültigkeit: Ohne eigenen Internetauftritt kommt man heute nicht weit, die Konkurrenz hat schließlich schon lägst eine ansprechende Homepage. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Kaum jemand blättert heute noch durch die „Gelben Seiten“, wenn er nach einer Firma, einer Dienstleistung oder einem Produkt sucht. Nein, man „googelt“.


Laut Onlinestudie von ARD und ZDF nutzen 94 % der Deutschen das Internet unter anderem dazu, nach Unternehmen und Dienstleistungen zu suchen – natürlich auch nach Apotheken in der Nähe, deren Angebot und Notdienste. (Stand: 2020)


Wer im Word Wide Web also nicht zu finden ist, existiert für viele gar nicht!
Aber Website ist nicht gleich Website. Während ein Dachdecker, Bäcker oder eine Boutique auf ihrer Internetpräsenz im Rahmen des „Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb“ nahezu hemmungslos werben dürfen, stehen Hersteller und Anbieter von Arzneimitteln, Krankenhäuser, Ärzte und Apotheker unter genauer Beobachtung.

Durch die Regeln im Heilmittelwerbegesetz soll verhindert werden, dass Patienten aufgrund irreführender oder überpräsenter Werbung Fehlentscheidungen treffen. Das heißt aber nicht, dass beim Webdesign für Apotheken ganz und gar auf Produktbilder und ‑vorstellungen verzichtet werden muss. Näheres dazu erläutert das Heilmittelwerbegesetz.

Worauf  es  zudem  noch  beim  Webdesign  für  Apotheken  ankommt,  sind  verschiedene Punkte,  mit   denen  vor   allem   die  Serviceleistungen  des   Apothekers   eine  besondere Beachtung finden.

 

Visitenkarte, Schaufenster und Servicepoint in einem


Eine Website sagt extrem viel über die Apotheke aus. Ein ansprechendes Layout und gut funktionierendes Design schenken dem Besucher ein echtes Nutzererlebnis beim Klick auf die Webseite. Diese „User Experience“ führt dazu, dass neben der reinen Internetpräsenz auch ein Vertrauensverhältnis zwischen Apotheker und Kunden aufgebaut wird. Gerade in der heutigen Zeit, da der Konkurrenzdruck durch die zahlreichen Online-Apotheken wächst, ist diese Kundenbindung von zentraler Bedeutung für den Unternehmenserfolg.


Exakt hier liegt auch eine riesige Chance für die Apotheke vor Ort!


Denn einmal gegoogelt, weiß der Nutzer sofort, wo die nächste Apotheke in der Nähe liegt. Meist nur wenige Schritte entfernt! Er sieht die Adresse und die Telefonnummer oder die E‑Mail-Adresse. Außerdem kann er sich über besondere Angebote und Öffnungszeiten auf den ersten Blick informieren.

Ganz wichtig ist natürlich auch, dass die Webseite funktional ist. Also responsive, sodass sie auch auf dem Smartphone problemlos lesbar und nutzbar ist. Sie soll sich schnell aufbauen und durch ein modernes, aber auf keinen Fall überladenes Design Sympathien wecken. Wer jetzt bei den Bildern, der Performance und den Texten an SEO (Suchmaschinenoptimierung) denkt, ist schon fast auf der sicheren Seite.

Jetzt heißt es eigentlich nur noch, auf der Website durch besondere Serviceleistungen zu überzeugen. Und die können beim Webdesign für Apotheken sehr vielfältig gestaltet werden.

 

Besondere Leistungen und Service


Die Besucher der Website wollen mit einem Blick erkennen, was die Apotheke vor Ort zu bieten hat. Denn längst vertreiben Apotheken nicht nur Arzneien, sondern oft auch Wellnessprodukte, Kosmetik oder wie in der Corona-Krise sichere Atemschutzmasken. Hinzu kommen besondere Angebote, die vom Fiebermessen über den Coronatest bis hin zur Hilfe bei der Online-Terminvergabe für die SARS-Covid-2-Impfung reichen können.


All das kann und soll beim Webdesign für Apotheken berücksichtigt werden. Im Einzelnen können beispielsweise folgende Punkte besonders hervorgehoben werden:

  • Blutdruck- und Blutzuckermessung
  • Diätprodukte
  • homöopathische und vegane Arzneimittel
  • Bäder, Tees, Kosmetik
  • Schutzmasken
  • Corona-Schnelltest
 
 

Aktuelle News interessieren auch online


Internetnutzer sind es gewohnt, immer und sofort alle aktuellen Neuigkeiten geliefert zu bekommen. Dieses Bedürfnis kann eine stationäre Apotheke mit ihrer Website hervorragend bedienen. Neuigkeiten sollten wenn möglich täglich veröffentlicht werden. Dazu können gehören:

  • aktueller Notdienstplan der Apotheken, Ärzte, Zahnärzte
  • Öffnungszeiten am Wochenende oder an Feiertagen
  • neue Produkte
  • Sonderangebote
  • Aktionen
  • Neues zu aktuellen Gesundheitsthemen
  • aktualisierte Krankenkassenverordnungen
  • Stellenausschreibungen
 
 

Den Nutzwert der Seite erhöhen


Eine sehr intensive Kundenbindung lässt sich durch regelmäßige Blogartikel gewinnen. Solche informativen Beiträge sind eine enorme Servicedienstleistung für die User, sie erhöhen den Nutzwert, und der Besucher der Seite fühlt sich gut beraten, aufgeklärt und ernstgenommen. Die einzelnen Beiträge sollten mindestens 600 Wörter haben und nach den Richtlinien des SEO verfasst und strukturiert sein.

 
 

Beim Internetauftritt mit Inhalt punkten


Erstelle eigene individuelle Beiträge und nehme bitte keine Artikel, die identisch mit denen anderer Apotheken sind. Das ist zwar super für die Kasse, hat aber enorme Nachteile: Die Beiträge spiegeln nicht die eigene Apotheke wider, sind weder authentisch noch einzigartig und daher auch nicht kundenfreundlich. Da solche Massenbeiträge mehr als einmal im Netz herumschwirren, zählen sie für Suchmaschinen wie Google als Duplicate Content und erhalten ein schlechtes oder gar kein Ranking.


Als Themen für einen solchen Firmenblog, eignen sich zum Beispiel:

  • neue Erkenntnisse zur Corona-Pandemie, zu Impfstoffen und zur Impfung
  • Tipps zur gesunden Ernährung
  • vorbeugende Maßnahmen zum Beginn der Erkältungszeit
  • nützliche Artikel zu den Themen Wellness und Kosmetik
  • Artikel und FAQ’s zur Homöopathie
  • Hilfestellung zur Rauchentwöhnung


Ein solcher Apotheken-Blog ist bestens als eine Art dauerhafter kundenfreundliche Online-Beratung geeignet. Er vermittelt Fachwissen, ist dabei aber immer für den Nutzer – also nicht fürs Fachpersonal! – geschrieben. Weitere Informationen über Content ‑Marketing

 
 

Kontaktdaten an prominenter Stelle


Wer die Apotheke im Netz gefunden, sich über die Angebote und Leistungen informiert hat, will sicher auch schnell entweder gleich hingehen oder zumindest unkompliziert Kontakt aufnehmen.

Darum sollten die Kontaktdaten prominent – aber nicht zu plakativ! – auf der Homepage dargestellt werden. Zusätzlich bedeutet die Möglichkeit, mehrere Kanäle zur Kontaktaufnahme nutzen zu können, einen weiteren Service, der gerne angenommen wird.


Zu den Kontaktdaten gehören:

  • Vollständige Adresse, am besten mit einer Karte „So finden Sie uns“
  • Telefonnummer und gegebenenfalls auch die Notfallnummer
  • E‑Mail-Adresse
  • Social-Media-Kanäle

Auf die Faxnummer kann heute zumindest auf der Homepage so gut wie komplett verzichtet werden. Hilfreich ist es hingegen, wenn Kunden per eingebundenem Kontaktformular direkt an den Apotheker oder die Apothekerin wenden können, ohne zum Telefonhörer greifen oder eine lange Mail mit ihrem Anliegen schreiben zu müssen.


Tipp: 
Ein weiter Service stellen weitere weitere wichtige Nummern dar. Beispielsweise die des Notarztes, des nächsten Krankenhauses, Tierarztes, Zahnarztes etc.

 
 

Vertrauensbildung


Vertrauen fasst man am ehesten zu jemanden, den man kennt – auch im weitesten Sinne. Gute, freundliche Bilder des gesamten Teams inklusive Namen und kurzer Vorstellung schaffen eine persönliche Ebene. Ein gutes Webdesign für Apotheken zeigt, „mit wem man es zu tun hat“. Dadurch werden positive Emotionen geweckt, die für eine positive User Experience und damit für einen Apothekenbesuch und somit eine Kaufentscheidung elementar sind.

Diese Teamvorstellung kann entweder relativ am Ende der Seite durch scrollen erreicht werden oder auf einer Unterseite stattfinden, die im sogenannten Header verlinkt ist.

 
 

Impressum und Datenschutzhinweise


Ganz unten auf der Seite, im sogenannten Footer, bietet sich in aller Regel ein Platz für wichtige rechtliche Hinweise wie Impressum und Datenschutzrichtlinien an, die gesetzlich sogar vorgeschrieben sind.

Normalerweise sind diese Hinweise mit einer entsprechenden Unterseite verlinkt, auf die man per Klick gelangt. Diese Daten sind für ein rechtssicheres Impressum nötig:

  • Name und vollständige Anschrift des Seitenbetreibers
  • Kontaktdaten wie Mailadresse, Telefonnummer, Fax
  • Rechtsform der Apotheke
  • Registereintrag
  • zuständige Apothekerkammer
  • gegebenenfalls Umsatzsteuer-ID
 
 

Fazit

Ein durchdachtes Webdesign für Apotheken bietet ein enormes Marketingpotenzial. Die Seite sollte dabei nicht „überladen“ sein, auch die Schriften eher nüchtern als verspielt und vor allem muss die Seite den SEO-Ansprüchen genügen und eine perfekte Performance liefern.

Mit Informationen, Blogbeiträgen und einem „News-Fenster“ für aktuelle Meldungen schon auf der Startseite und einem Platz für gesetzmäßig unbedenkliche Werbung kann der Internetauftritt das Image stärken umsatzsteigernd wirken.

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