Welche Vorteile hat Affiliate Marketing? Informiere dich hier

Affiliate Marketing Vorteile
Affiliate Marketing Vorteile

Die Vorteile des Affiliate Marketing sind zum einen die einfache und kostengünstige Integrierung in die Website des Affiliate mithilfe von Links und Bannern. Zum anderen sind für den Verkäufer die zielgenaue Kundenansprache und geringen Kosten, die nur bei vereinbarter Kaufaktion nach Provisionsbasis ausgezahlt werden müssen, von Vorteil. 

Weitere Vorteile und die Funktionsweise von Affiliate Marketing werden dir in diesem Artikel vorgestellt.

 

Definition Affiliate Marketing

Diese Art des Marketings stammt aus den USA und wird den D-A-CH Ländern auch als Partnerprogramm bezeichnet. Vereinfacht ausgedrückt, ist Affiliate Marketing ein internetbasiertes Provisionssystem. Unternehmen, die online ihre Dienstleistungen oder Produkte anbieten, bezahlen Provisionen an eine Person, die durch ihre Online-Präsenz Besucher auf den Webshop des Unternehmens schickt, um dort etwas zu erwerben.

 

Geschichte des Affiliate Marketings 

Dieses Partnerprogramm gibt es bereits, seitdem YouTube als kommerzielle Plattform bekannt geworden ist.

Das wohl bekannteste Affiliate Marketing betreibt Amazon. Im Jahr 1997 soll der Amazon Gründer Jeff Bezos sich mit einer Frau über deren Website unterhalten haben. Diese bot ihm an, auf ihrer Website Bücher gegen eine Provision zu verkaufen. Mit der Zeit kamen immer mehr Partner hinzu, die ihre Produkte auf der fremden Website der Dame beworben haben wollten.

 

Wie funktioniert Affiliate Marketing? 

Beim Affiliate Marketing werden Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen über Links oder Banner beworben. Werden diese über einen Affiliate Link erworben, erhält der Affiliate (englisch für Partner) eine Provision. Mit diesem Instrument lässt sich Performance Marketing, also datengestütztes Marketing, betreiben.

Im Unterschied zu z.B. Bannerwerbung oder einer Marketingkampagne ist die Vergütung der Affiliates (auch Partner oder Publisher) rein erfolgsabhängig. Die Provision wird nur dann ausgezahlt, wenn der vermittelte Besucher auf der Website etwas kauft oder bestellt, also die vorher vereinbarte Aktion ausführt.

 

Affiliate Marketing in fünf Schritten erklärt 

  1. Der Besucher gelangt auf die Website des Affiliate. Dabei kann es auch ein Instagram Profil, ein Tweet von Twitter oder ein Youtube-Video sein. Dort findet der Besucher die Empfehlung des Affiliate über das bestimmte Produkt oder das Unternehmen.

  2. Der Besucher klickt interessiert auf den vom Partner bereitgestellten Affiliatelink und gelangt dadurch zum Merchant. Der Merchant ist der Online-Shop des Auftragsunternehmens.

  3. In diesem Online-Shop kauft der Besucher anschließend das beworbene Produkt oder bucht eine Dienstleistung.

  4. Der Besucher erhält ganz regulär seine Bestellung.

  5. Der Partner erhält die zuvor vereinbarte Provision.

 

Welche Provisionsmodelle gibt es im Affiliate Marketing?

Es gibt unterschiedliche Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing, auf deren Basis die Provision der Partner berechnet wird. Die Abrechnung erfolgt bei allen Modellen performancebasiert, also nur dann, wenn eine vorher definierte Leistung erbracht wurde.

 

Pay-per-Sale: Provision als Prozentsatz vom Verkauf.

Beim Sale geht es um einen Verkauf, also den typischen Fall, dass ein Besucher der Partner-Website auf einen Affiliatelink klickt und in dem Zielshop etwas erwirbt. Meistens erhält der Affiliate einen prozentualen Anteil des Warenwertes als Provision. Liegt die vereinbarte Sale-Provision bei 7% und das Produkt kostet 80€ erhält der Partner also 5,60€ Provision.

 

Pay-per-Click:  Provision pro Klick eines Besuchers auf die Website des Merchants.

Bei diesem Provisionsmodell wird der Affiliate pro weitergeleiteten Besucher auf der Web- oder Shopseite des Merchants bezahlt. Dabei muss kein direkter Verkauf oder Kontakt zum Unternehmen stattgefunden haben.

 

Pay-per-Lead: Provision pro Kontaktaufnahme z.B. Download oder Anmeldung.

Hierbei geht es darum, den Kontakt zum Merchant herzustellen, ein Verkauf ist nicht zwingend erforderlich. Dieses Modell wird bspw. genutzt, wenn ein Unternehmen auf ein großes Verkaufsevent hinweisen will und den Affiliate mit der Werbung für eine Anmeldung zum Newsletter bittet. Pro angemeldete Person wird dem Affiliate dann die Provision ausgezahlt.

 

Lifetime-Provisionen:

Bei dieser Provision wird der Partner monatlich für einen Kunden entlohnt, solange der ehemalige Besucher auch Kunde des Unternehmens bleibt. Dabei wird der Kunde z.B. einmalig an einen Newsletter-Service vermittelt, der Affiliate erhält jedoch monatlich eine Provision. Dieses Provisionsmodell ist demnach sehr lukrativ. Hierfür lohnt es sich, wenn Merchant und Affiliate eine langjährige Zusammenarbeit pflegen.

 

Welche Vor- und Nachteile hat das Affiliate Marketing?

Das Unternehmen macht mehr Gewinn, der Partner verdient gutes Geld mit seinen Empfehlungen und der Besucher hat das Produkt/Dienstleistung gefunden, nach dem er gesucht hat. Erfolgreiches Affiliate Marketing gleicht also einer Win-Win-Win Situation, von der alle Beteiligten profitieren.

 

Vorteile des Affiliate Marketing für den Affiliate 

Vorteile gibt es sowohl für den Merchant (das Unternehmen), als auch für den Partner. Für letztere ist das Affiliate Marketing eine potenziell gute Einnahmequelle. Wenn sich der Affiliate anstrengt und viele Besucher auf die Website des Unternehmens leitet, können großartige Provisionen auf ihn warten. Diese Art der Werbung erfordert meist wenig Aufwand in der Produktion für den Partner. Die Links und Banner sind leicht in die eigene Website oder den Social Media Content einzubinden. Bei erfolgreicher Empfehlung und einer hohen Authentizität des Partners besteht eine hohe Chance, dass seine Abonnenten auf den Link klicken und er dadurch eine Provision erhält.

 

Vorteile des Affiliate Marketing für den Verkäufer 

Für den Merchant hingegen ist Affiliate Marketing besonders attraktiv, da er nur dann eine Provision an den Affiliate zahlen muss, wenn auch wirklich Umsatz erzielt wurde (sofern dies im Vertrag festgelegt wurde). Wenn die Community auch nicht auf den Link geklickt oder nichts gekauft hat, ist die Empfehlung des Affiliate dennoch eine nachhaltige und günstige Form des Marketings. Die potenziellen Kunden haben das Unternehmen im Gedächtnis. 

Nun zu einem Vorteil, der sich für beide Seiten auszahlt: Der Anschluss an ein Netzwerk. Denn Affiliate Marketing bedeutet Partnermarketing! Viele Unternehmen finden ihre Affiliates über Partnerprogramme. In diesem Artikel erfährst du mehr über sie.

 

Nachteile des Affiliate Marketing

Ein großer Nachteil für den Partner hingegen ist, dass das Affiliate Marketing keine sichere Einnahmequelle bietet. Gerade bei teureren Produkten kann nie mit Sicherheit gesagt werden, dass die Besucher das Produkt auch wirklich erwerben. Je nach Vereinbarung mit dem Unternehmen kommt es zwar nur auf die Klicks auf deren Website an, teilweise geht es jedoch um die tatsächlichen Verkäufe. Der Affiliate trägt zudem das volle Risiko, indem er seine Werbeplattform zur Verfügung stellt. Für den Käufer könnte es am Ende durch Usability-Probleme des Merchants zu einem unschönen Einkaufserlebnis werden, welches wiederum mit dem Affiliate verknüpft wird. Es kann zudem oft schlecht überprüft werden, ob die Provisionen vom Merchant richtig abgerechnet und ausgezahlt wurden.

 

Fazit 

Beim Affiliate Marketing bewerben Partner gegen Provision auf ihrer Website oder über ihre Internetpräsenz die Angebote von Unternehmen. Blogbetreiber oder Influencer können dadurch ihre Werbefläche vermarkten und Firmen zur Verfügung stellen. Dabei werden entweder die geklickten Links oder die tatsächlichen Verkäufe, welche durch die Community des Partners erwirtschaftet wurden, in Form von Provisionen ausgezahlt. Für die Affiliates ist das Affiliate Marketing grundsätzlich eine willkommene Möglichkeit, die eigenen Inhalte ohne großen zusätzlichen Aufwand zu monetarisieren. Für erfolgreiches Affiliate Marketing ist es wichtig, eine authentische und benutzerfreundliche Website zu haben, die für die Zielgruppe leicht zugänglich ist. Partner sind gewissermaßen persönliche Vertriebspartner für das Unternehmen, wobei eine stetige Kooperation für beide Seiten äußerst gewinnbringend ist.

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