Supreme-Marketing durch künstliche Verknappung

Supreme Marketing
Supreme Marketing

Ein normaler Backstein mit einem Supreme Logo drauf ist plötzlich 900 USD Wert. Wie kann das sein? Supreme gehört, vor allem durch kluge Marketing Strategien, zur meist gehypten Marke auf der ganzen Welt. In diesem Blog wirst du erfahren, wie das Supreme-Marketing  funktioniert und wie aus einem kleinen Skater Label dank künstlicher Verknappung ein weltweit millionenschweres Unternehmen entstand.

 

Die Marke 

Die Brand Supreme wurde im Jahr 1994 von James Jebbia in New York gegründet und verkaufte vorerst Streetwear und Skater Klamotten. Baggypants, Oversized Pullover und Basecaps gehörten damals zum Repertoire der Marke. In dem kleinen Laden in der Lafayette Street konnten Kunden ohne Probleme mit dem Skateboard reinfahren ohne absteigen zu müssen. Zu dieser Zeit stand Supreme jedoch noch im Schatten anderer Skater Brands wie zum Beispiel Vans und war weitestgehend unbekannt und nur eine von vielen. Dies änderte sich ab dem Jahr 2010 jedoch schnell durch ein spezielles Supreme-Marketing. Heutzutage befindet sich Supreme auf einem deutlichen Erfolgskurs, der durch künstliche Verknappung und eine interessante Marketingstrategie zustande kam. 

“If we can sell 600, I make 400“  (James Jebbia, zitiert in O’Brien, 2009).

 

Supreme-Marketinginstrument: Drop

Je schwerer es ist, eine bestimmte Marke oder ein Produkt zu bekommen, umso größer ist das Bedürfnis der Menschen danach. Jedes neue Produkt der Marke Supreme löst immer wieder einen riesen Hype aus, da es künstlich verknappt ist und somit nur wenige Produkte verfügbar sind. Vor den grade einmal 11 Stores, die sich zum Beispiel in Los Angeles, Tokio oder Paris befinden, bilden sich endlose Schlangen. Sogar der Online Shop ist nach wenigen Sekunden komplett ausverkauft. 

Das Unternehmen hat diese Begeisterung bereits zu einem wöchentlichen Event gemacht, dem sogenannten „Drop“ – ein echter Supreme-Marketingcoup. Jede Woche gibt es eine brandneue Kollektion zu kaufen, und somit stehen jeden Donnerstag endlos lange Schlangen vor den Shops. Pünktlich da sein lohnt sich, denn ist ein Produkt einmal ausverkauft, dann gibt es höchstwahrscheinlich nie wieder die Möglichkeit, es irgendwo konventionell zu einem fairen Preis zu kaufen. Die Produkte von Supreme werden nicht nochmal neu aufgelegt, denn jedes einzelne Stück ist ein Unikat und nur in geringer Stückzahl verfügbar.

Nicht selten muss sogar die Polizei eingreifen, da es nicht immer bei friedlichen Drops bleibt oder der Straßenverkehr durch wartende Menschenmengen eingeschränkt wird. Wegen einem zu großen Andrang müssen Shops geschlossen und die Drops abgebrochen werden.

 

Der Reselling Markt von Supreme 

Mittlerweile ist ein sogenannter Reselling Markt entstanden, auf dem Wiederverkäufer (Reseller) die letzten Supreme Produkte ergattern wollen. Zum Beispiel werden auf Ebay und Co. Produkte mit unermesslichen Aufpreisen angeboten. Ein einfaches T-Shirt kann auf dem Reselling Markt gut das 10- bis 40-fache des eigentlichen Preises kosten. Ein Pullover von Supreme in Kooperation mit Louis Vuitton für 15.000€ ist da keine Seltenheit. Oft stehen Kunden vor den Stores in der Schlange, um die ergatterte Ware später viel teurer weiterzuverkaufen. Zur Zielgruppe gehören meist junge, männliche, modebewusste Menschen aus recht wohlhabenden Hause. 

Der Reselling Markt ist mittlerweile enorm gewachsen und ein millionenschwerer Markt geworden. Dort werden derzeit nicht nur Kleidungsstücke mit dem Supreme Logo drauf verkauft, sondern auch Zeitungen, Metro Karten oder ein Backstein mit dem besagten Logo. 

 

Online setzt sich der Hype um das Supreme-Marketing fort

Was in der physischen Welt beginnt, setzt sich auch Online fort. Die Social Media Kanäle sind voll mit Informationen über anstehende Drops, kommende Produkte oder die neusten Ankündigungen. Fans und Käufer der Marke sorgen selbst für täglichen Content, der stets viral geht. 

Als wäre der Hype nicht schon groß genug, wird er zusätzlich auch von Promis und Influencern gepusht, die über jede neue Kollektion berichten. Stars wie Kanye West oder Drake zeigen sich in Supreme Klamotten und rücken die Marke dadurch noch mehr in das Bewusstsein der Menschen. Durch diese automatische Stärkung muss das Unternehmen kaum Geld in weitere Werbung oder ein erweitertes Supreme-Marketing investieren. Weiterhin kooperieren Marken wie zum Beispiel Louis Vuitton mit Supreme und bringen gemeinsame Kleidungsstücke auf den Markt. 

James Jebbia kreierte ein Supreme-Marketing, von dem die meisten Marken nur träumen können. Bei Supreme ist die Nachfrage stets höher als das Angebot, und was die Menschen nicht haben können, wird umso begehrenswerter. 

Falls du noch nicht genug hast, dann lies doch gerne unsere Blogs zu den Themen Influencer Marketing und Social-Media-Kampagne durch.

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