Einen Redaktionsplan erstellen – wir zeigen dir, wie’s gelingt

Redaktionsplan
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Wenn das Content-Marketing läuft, zeigt sich das schnell an einer treuen Leserschaft und einem kontinuierlichen Wachstum. Ist dies nicht der Fall, solltest du einen Blick auf deinen Redaktionsplan werfen: Geht regelmäßig Content online? Ist dieser auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausgerichtet? Fühlen sie sich abgeholt und mit spannenden Inhalten versorgt?

Im Folgendem schauen wir uns einmal genauer an, warum das Redaktionsplan erstellen so wichtig ist, was die Ergebnisse eines eingehaltenen Plans sind und wie du am besten vorgehst. Außerdem haben wir einen Redaktionsplan als Vorlage zum Download für dich!

 

Warum ein Redaktionsplan „ein Muss“ für jedes Content-Marketing ist

Beim Redaktionsplan erstellen planst du deine Themen strategisch und steuerst deine Content-Produktion besonders effektiv. Er verschafft allen Beteiligten einen Überblick und führt zu einer Optimierung interner Workflows. Außerdem zeigst du anhand eines Contentplans, dass die Veröffentlichung von aktuellem Content die gleiche Priorität wie alle anderen Business-Aufgaben hat. Du kannst dir im Zuge dessen einen Überblick über weitere Ausgaben verschaffen. Außerdem können Ressourcen besser geplant werden. Feiertage, saisonale Höhepunkte, Firmenevents etc. werde mit eingeplant und somit nicht vergessen.

 

Wie kann man einen Redaktionsplan erstellen?

Bei der Erstellung eines Redaktionsplans kannst du dich an die Redaktionsplanung von Journalisten orientieren. Die Erstellung deines Contents geht Hand in Hand mit der Entwicklung deiner Content-Marketing-Strategie. Frag dich: Welche Zielgruppe willst du mit deinen Veröffentlichungen erreichen? Welche Informationen und Events sind wichtig? Und welche mediale Aufbereitung wünschen sich deine realen und potenziellen Leser?

Drei wesentliche Fragen, die dein Redaktionsplan auf jeden Fall beantworten muss, sind: 

  1. Wann wird welcher Inhalt zu welchem Thema veröffentlicht? 
  2. Wer schreibt was und gibt es frei?
  3. Auf welchen Kanälen wird der Content veröffentlicht?

 

Was gehört in einen Redaktionsplan?

Welche Elemente in deinen Redaktionsplan gehören, richten sich nach der Größe der Redaktion, dem Veröffentlichungsintervall der Beiträge, den genutzten Formaten und weiteren Faktoren. Folgende Punkte gelten, wenn du einen einfachen Redaktionsplan erstellen willst: 

  • das Datum der Publikation 
  • der Verfasser bzw. verantwortliche Mitarbeiter
  • der Abgabetermin
  • das Thema des Beitrags
  • die dazugehörigen Keywords 
  • die Ziel-Persona der Veröffentlichung 
  • das erforderliche Format (Interview, Blog-Post, E-Book etc.) 
  • ein Call-to-Action (Newsletter, Downloads usw.) 
  • sowie der Status jedes einzelnen Beitrags 

 

Komplexere Redaktionspläne können folgende Punkte enthalten:

  • der Verantwortliche für die endgültige Freigabe des Contents 
  • übergreifende Kampagnenziele 
  • Angaben zu alternativen Titeln sowie Zielpublikationen
  • Details über deine Buyer-Persona einzelner Kampagnen, die auf den Inhalt einzelner Artikel bezogen werden 
  • KPIs für deine Kampagne sowie die Performance-Angaben der Artikel 

Was sich beim Redaktionsplan erstellen ebenfalls anbietet, ist ein separates Brainstorming-Dokument, indem alle Verantwortlichen Ideen für das Content-Marketing sammeln. So hat man immer eine erweitere Themenliste parat.

 

Wie entwickle ich einen Redaktionsplan?

Um deine Zielgruppe kontinuierlich mit guten Inhalten zu versorgen, sollte deine Planung einen längeren Zeitraum abdecken – zum Beispiel ein Quartal, ein halbes bzw. ein ganzes Jahr. Ganz egal ob redaktioneller Content, Social-Media-Content, Newsletter oder Pressemitteilungen: Am besten fasst du alle zu publizierenden Inhalte in einem Dokument zusammen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst, wenn du einen sinnvollen Redaktionsplan erstellen möchtest:

 

1. Ziele definieren

Starte mit der Definition deiner Ziele. Was möchtest du mit deinen Inhalten erreichen? Eine höhere Sichtbarkeit, ein besseres Google-Ranking, mehr Blog-Traffic? Mehr User-Engagement auf Social Media oder eine bessere Kundenbindung? All das sind Zielfaktoren, die du im Blick haben solltest. Ordne deine Ziele nach Priorität und konzentriere dich auf die wichtigsten Aspekte. Frage dich im nächsten Schritt, welchen Content du benötigst, um die Ziele bestmöglich zu erfüllen. Erstelle dazu eine Liste mit Themen und Formaten. Diesen zielführenden Content brichst du dann auf das ganze Jahr bzw. einzelne Monate hinunter und berücksichtigst ihn entsprechend beim Redaktionsplan erstellen.

 

2. Veröffentlichungsfrequenz festlegen

Nur mit regelmäßigen Veröffentlichungen hast du die Chance, dich im Wettbewerb zu behaupten und von deiner Zielgruppe (und den Suchmaschinen) wahrgenommen zu werden. Beachte auch, dass der Erfolg deiner Content-Aktivitäten erst nach einem gewissen Zeitraum sichtbar wird. Deshalb musst du kontinuierlich gute Inhalte veröffentlichen. 

Bleibe stets realistisch und berücksichtige, welche internen und externen Ressourcen für deine Content-Produktion zur Verfügung stehen. Im Zweifel gilt Qualität vor Quantität. Es ist auf jeden Fall sinnvoller, über einen längeren Zeitraum immer wieder guten Content zu veröffentlichen, als viele Inhalte in einer mäßigen Qualität und einem kurzen Zeitraum zu posten. Wenn du deiner Zielgruppe kontinuierlich gute Inhalte bietest, sorgst du für eine permanente Sichtbarkeit.

 

3. Das richtige Timing

Wenn du dir sicher bist, welches Content-Format in welchem Zeitraum veröffentlichen willst, musst du dir Gedanken über den genauen Zeitpunkt machen. Hier sind die Nutzergewohnten deiner Zielgruppe zu berücksichtigen. Wann sind deine Leser bzw. Viewer an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit am meisten online? Gibt es Zeitpunkte, in denen deine Zielgruppe wenig empfänglich für Inhalte ist? All das gilt es ausfindig zu machen z.B. anhand der Analytics deiner Social-Media-Kanäle.

 

4. Kalender thematisch füllen

Wenn es darum geht, deinen Redaktions-Kalender zu füllen, führe eine Keyword-Recherche durch, bei der du analysierst, nach welchen Inhalten deine Zielpersonas häufig suchen. Über eine Trendsuche lässt sich herausfinden, welche Themen die User auf Social Media aktuell am meisten interessiert. Ansonsten kannst du wertvolle Informationen aus direkten Kundengesprächen, der Beantwortung von Beschwerdefragen oder allgemeinen Anfragen nutzen, um daraus relevante Beiträge deiner Zielgruppe zu erhalten. Ein Blick auf den Content deiner Konkurrenz ist immer wichtig. Natürlich mit dem Ziel, diesen noch besser umzusetzen als deine Mitbewerber und aus Fehlern zu lernen. Mit diesen Informationen lässt sich Step by Step der Redaktionsplan erstellen.

Ein weiterer Ansatz bietet die bedürfnisorientierte Content-Planung. Dabei werden die Bedürfnisse der Zielgruppe in verschiedene Nutzerkategorien eingeteilt.

 

5. Die richtigen Formate wählen 

Die Wahl der richtigen Content-Art kannst du mit folgenden Fragen beantworten: 

  • Welches Format bevorzugt meine Zielgruppe? Text, Bild, Video oder eine Misch-Form? 
  • Welches Format passt zu meinen Kanälen, die ich bespielen will? Was ist dort erfolgreich? 
  • Welches Format eignet sich am besten, um meine jeweilige Botschaft zu transportieren? 

Es ist nicht nötig, sich auf ein Format festzulegen. Häufig erzielt ein gesunder Mix aus Artikeln, Bildern, Videos, Umfragen etc. die besten Ergebnisse. 

 

6. Distributionskanäle festlegen 

Diesen Punkt erreichst du durch Ausprobieren. Teste mehrere Kanäle und bekomme dadurch ein Gefühl dafür, welche Distributionsstrategie für welchen Zweck am erfolgreichsten ist. Neben Social Media bietet es sich an, deinen Content in einem regelmäßigen Newsletter an deine Kunden zu kommunizieren. Identifiziere auch wichtige Influencer in deiner Branche und schließe mit ihnen Kooperationen ab als langfristige Distributionsstrategie.

  

7. Verantwortlichkeiten festlegen

Wie bereits angesprochen, ist es wichtig, den Überblick zu den Veröffentlichungen zu behalten. Neben Deadline und Status des jeweiligen Contents ist es somit wichtig, den Autor und den Verantwortlichen zur finalen Freigabe festzuhalten.

 

8. Flexibel bleiben 

Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen solltest du stets im Blick haben und auch innerhalb deines Content-Plans und beim Redaktionsplan erstellen beachten. Möglicherweise verschiebt sich die geplante Produkteinführung oder es ändert sich spontan etwas innerhalb der zugehörigen Kommunikation. Nicht alles kannst du am Anfang deiner Planung bereits absehen. Ein guter Content-Plan besteht aus einem Mix aus geplanten und spontanen Inhalten.

 

Wie funktioniert die Erfolgsmessung mit einem Redaktionsplan?

Die Erfolgsmessung deines Contents geschieht durch deine vorab gesetzten Ziele und KPIs. Überprüfst du diese in regelmäßigen Intervallen – beispielsweise vierteljährlich –, bietest du dir selbst ein zuverlässiges Tool, um deine Content-Strategie zu evaluieren. Leitfragen sind hierbei: 

  • Konzentrieren wir uns zu stark oder nicht stark genug auf bestimmte Themen? 
  • Erreichen wir mit unserem Content-Marketing die definierten KPIs und sind diese realistisch? 
  • Haben wir unsere Zielgruppe in Personas eindeutig definiert? Wie genau kennen wir ihre Bedürfnisse, Interessen, Wünsche und Ziele? 
  • Reflektieren unsere Themen sowie Kanäle unseres Content-Marketings die Profile unserer Kernzielgruppen wieder?

 

Fazit 

Ein gut geführter Redaktionsplan ist eine zentralisierte Arbeitsmappe, in der du alle wichtigen Bereiche deiner Content-Produktion geplant und erfasst hast. Starte mit einer Ideen-Suche sowie mit einer Analyse deiner gewünschten Ziele, angestrebten Veröffentlichungs-Intervallen, Formaten und Zielgruppen. Im nächsten Schritt hilft dir eine Trendsuche dabei, Inhalte auf deine Personas anzupassen sowie eine Keyword-Suche, mit der du deine Sichtbarkeit – thematisch zu deinen Beiträgen – erhöhst. 

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigt dir unsere Redaktionsplan-Vorlage, die du ganz einfach downloaden und dann deinen eigenen Redaktionsplan erstellen kannst.

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