Was ist Public Relations eigentlich? 8 Tipps für Startups

Public Relations
Public Relations

Public Relations beschäftigt sich mit der Kommunikation zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit. Während der letzten Jahre wurden dafür nicht mehr ausschließlich die klassischen Medien wie Rundfunk und Fernsehen genutzt, mittlerweile wird das Internet erfolgreich in die PR-Arbeit mit einbezogen. Die Suchmaschinenoptimierung gehört seit mehr als zehn Jahren zu den Standardinstrumenten im Online Marketing und verhilft vielen Unternehmen und ihren Websites zu mehr Sichtbarkeit, ohne viel Geld für große Kampagnen auszugeben. Eine Erläuterung der Public Relations und warum es sich die Öffentlichkeitsarbeit gut für eine Kombination mit SEO eignet, erfährst du in diesem Artikel. 

 

Was ist PR?

Unter Public Relations (PR) versteht man die Presse- oder Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens. Public Relations richtet sich immer an die Öffentlichkeit und soll das Image eines Unternehmens in der Bevölkerung positiv beeinflussen und die Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit für diese übernehmen. Oft wird PR gleichbedeutend mit dem Begriff der Öffentlichkeitsarbeit verwendet, dabei beschreibt die Öffentlichkeitsarbeit die Arbeit mit der Öffentlichkeit, und PR die Beziehungen zwischen der Öffentlichkeit und dem Unternehmen.

 

Das kann Public Relations:

Zu PR zählen verschiedene Teilbereiche wie bspw. Die Medienarbeit, Influencer-Relations, Krisen-PR, Medienbeobachtung, Human-Relations… 

Natürlich hat Public Relations das vorrangige Ziel, das Image eines Unternehmens an die Öffentlichkeit zu tragen und zu beeinflussen. Weiterhin kann sie außerdem: 

  • Reputation aufbauen 

  • Interesse und Vertrauen in die Marke/das Unternehmen schaffen

  • Einen Zugang zu relevanten Zielgruppen schaffen 

  • Langfristig eine erfolgreiche Kommunikation mit den Zielgruppen und Stakeholdern schaffen

  • Redaktionelle Inhalte generieren, ohne bezahlte Werbung zu schalten (z.B. indem Medienhäuser über die Marke berichten)

 

Instrumente der PR 

Als Instrumente werden dabei jegliche Methoden zur Imageverbesserung verstanden, von Podiumsdiskussionen über Messen bis hin zu bestimmten Hashtag-Challenges. Wichtig hierbei ist besonders, dass die Pressearbeit auf regelmäßiger Basis erfolgt. Für dein Unternehmen ist es von Vorteil, eine gute Pressemappe anzufertigen und ordentliche Pressemitteilungen an Medien zu schicken. Dadurch wird ein breites Publikum erreicht, ohne viel Geld zu investieren. Public Relations kann schriftlich, elektronisch oder mündlich erfolgen.

Man unterscheidet des weiteren zwischen internen Maßnahmen für die Mitarbeiter eines Unternehmens und externen Maßnahmen für die breite Bevölkerung.

Beispiele für interne Maßnahmen sind: Mitarbeiterveranstaltungen, Informationsmappen, Betriebsversammlungen, Rundschreiben…

Beispiele für externe Maßnahmen sind: Tag der offenen Tür, Newsletter, Pressekonferenzen, Webauftritt, Interviews…

 

Mündliche PR
Mündliche PR bei einer Pressekonferenz

 

Unterschied zwischen PR und Werbung

Werbung und auch Marketing sind in erster Linie für den Vertrieb von Produkten oder Leistungen ausgelegt. Sie zielen also darauf ab, dem Umsatz eines kommerziellen Unternehmens zumindest mittelfristig zu steigern. Public Relations wird jedoch auch bei nicht-kommerziellen Organisationen, politischen Parteien oder Interessengruppen angewandt, damit die Kommunikation ideal auf die Zielgruppen zugeschnitten wird. Das Ziel der PR ist damit der Aufbau eines positiven Images und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades eines Unternehmens.

PR kann unter gewissen Umständen als Teil der Werbung betrachtet werden, da sie im Bestfall für ein gutes Image des Unternehmens sorgt und damit die Marketingkampagnen leichter von der Zielgruppe angenommen werden können. Je besser der Ruf deines Unternehmens bei den Stakeholdern und der Zielgruppe ist, desto leichter und wahrscheinlicher ist es, dass dein Marketing für erfolgreiche Umsätze sorgt.

 

8 Tipps für eine gute PR-Strategie von Startups

Stellst du eine Kampagne im Rahmen der Public Relations auf, ist es wichtig, dass du dich Vorfeld ordentlich damit auseinandersetzt, damit während der Kampagne keine vermeidbaren Komplikationen auftreten. 

 

1. Kenne deine Zielgruppe

Bevor eine Strategie erarbeitet werden kann, solltest du dich ausführlich darüber informieren, wer deine Zielgruppe sein soll. Es kann vorkommen, dass deine Kunden sich in der Zielgruppe von deinen Investoren unterscheiden. Demnach müsstest du mindestens zwei verschiedene PR-Konzepte erarbeiten. 

 

2. Verantwortlichkeit (inhouse/extern) 

Entweder du bestimmst einen Presseverantwortlichen in deinem Unternehmen oder du gibst diese Aufgabe an eine PR-Agentur ab. Der Vorteil einer Inhouse-Lösung ist klar die Nähe der PR-Abteilung zu deinen restlichen Mitarbeitern. Zudem kann sich der Presseverantwortliche allein um dein Unternehmen kümmern, im Gegensatz zu PR-Agenturen, die meist viele verschiedene Kunden gleichzeitig bedienen. Der Vorteil einer externen Lösung ist, dass PR-Agenturen selbstverständlich Experten in dieser Aufgabe sind. 

 

3. Setze dir Ziele 

Kommunikation ist planbar, weshalb du dir eine Übersicht der möglichen Kommunikationsanlässe erstellen solltest. Darunter zählen bspw. Messen, Jubiläen oder Produktreleases. Zeitgleich solltest du einen gewissen Vorlauf für die Erstellung von Content und auch für Freigabeschleifen miteinplanen sowie die Urlaubszeiten von Mitarbeitern. Je besser du deine Inhalte und Kommunikationsziele vorab planst, desto stressfreier wird die Umsetzung dieser und böse Überraschungen lassen sich vermeiden. 

 

4. Lass dich ablichten

Anschauliches Bildmaterial ist für die Öffentlichkeitsarbeit nicht zu vernachlässigen. Vor allem journalistische Redaktionen arbeiten gerne mit Fotos, um der Öffentlichkeit Gesichter zu Unternehmen zu geben. Kümmere dich daher früh um gute Mitarbeiterbilder, ansprechenden Produktfotos oder Infografiken. Gerade bei Startups spielen die Nahbarkeit und flache Hierarchien eine große Rolle, weshalb du unbedingt die Menschen, die in deinem Unternehmen arbeiten, vorstellen solltest. 

 

5. Zeige Eigeninitiative!

Als junges Startup ist die fehlende Aufmerksamkeit die höchste Hürde. Diese musst du dir erst hart erkämpfen, weshalb Eigeninitiative äußerst wichtig ist. Nimm an Debatten teil, tritt in Fachmedien auf und sei stets laut. 

Dadurch werden sowohl Kunden als auch Investoren sowie Journalisten auf dich aufmerksam. Letzteres ist für dein Startup die beste Variante, da Journalisten die Möglichkeit bieten, dein Unternehmen ohne viel Aufwand deinerseits der Öffentlichkeit vorzustellen. Du kannst auch selbst in Kontakt zu Journalisten treten, für Startups eignen sich Gründermagazine besonders gut. 

 

6. Erarbeite PR-Inhalte

Regelmäßige und relevante Pressemitteilungen mit vorgefertigten Text-Snippets erleichtern den Journalisten die Arbeit, sodass sie dein Unternehmen einfacher der Öffentlichkeit präsentieren. Du solltest vorab auf jeden Fall ein Factsheet mit allen wichtigen Informationen zu deinem Unternehmen wie Gründungsgeschichte und -datum, Anzahl der Mitarbeiter, Meilensteine etc. erstellen. Wie bereits erwähnt, sind Bilder ein wichtiger Part für Artikel der Journalisten. Desweiteren kannst du auch historische Zeitungsartikel oder Preise miteinbinden.

 

7. Baue PR-Verbindungen auf 

Möchtest du effektive Beiträge zu deinem Unternehmen veröffentlicht haben, musst du Kontakte zu verschiedenen Journalisten und Bloggern aufbauen. Je relevanter dein Inhalt, desto wahrscheinlicher wird er seinen Weg in die breite Öffentlichkeit finden. Daher ist es egal, wenn du anfangs nur mit wenigen Journalisten in Kontakt bist. Meist ist es übrigens sinnvoller, den Redakteur anzurufen, als auf eine Antwort per Mail zu warten. 

 

8. Biete jedem Medium die passende Public Relations  

Achte auf individuelle Ansprachen und Anschreiben. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Antwort seitens der Medienträger. Ein Gründermagazin interessiert sich mehr für deine Geschichte als für dein Produkt. Wird ein Artikel in der Lokalzeitung über dein Unternehmen verfasst, solltest du den Bezug zu deiner Heimat erwähnen. 

 

PR und SEO

Public Relations und SEO wurde lange Zeit in unterschiedlichen Teams, sogar durch verschiedene Agenturen bearbeitet. Die PR zielt auf die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ab, während sich SEO im Online Marketing um Werbung im Internet sowie Social Media kümmert. Dabei ist die Suchmaschinenoptimierung mittlerweile eine der wichtigsten Tools des Online Marketing. SEO basiert natürlich vor allem auf dem Streben nach der bestmöglichen Rankingposition, welche durch suchmaschinenoptimierte Inhalte erreicht werden können. In den letzten Jahren hat u.a. Google seine Algorithmen stetig verbessert, weswegen die Bedeutung von wertvollem und mehrwertbietendem Content relevanter ist denn je. Die Suchmaschine wird immer schlauer, sodass sie besser zwischen sinnvollen und nichtssagenden Inhalten unterscheiden kann, was das ausschließliche Platzieren von Links sinnlos macht. Für Public Relations und SEO bedeutet das, dass sie im Zusammenspiel die besten Ergebnisse erzielen, es wird auf integrierte Kommunikation gesetzt. Für ein gutes Suchmaschinen-Ranking muss ein SEO-Text nicht nur den richtigen Aufbau, die passende Länge oder eine ideale Keyworddichte haben – auch der Inhalt selbst muss stimmen. Dafür ist dann die PR zuständig.

 

Fazit

Public Relations eckt an vielen anderen Bereichen wie Werbung und Online Marketing an, verfolgt im Gegensatz dazu allerdings stets das Ziel, das Unternehmen möglichst positiv zu positionieren und für dieses Unternehmen zu kommunizieren. Ein gutes PR-Konzept kann ein komplexes, jedoch sehr effizientes Werkzeug für eine optimal ausgerichtete Kommunikation sein. Ob du diese Aufgabe einer externen Agentur anvertrauen willst oder einen internen Pressesprecher einstellen möchtest, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Wichtig ist nur, dass es Verantwortliche gibt, die sich nur darum kümmern und nicht von anderen Aufgaben abgelenkt werden. Erreicht dein Unternehmen gute Public Relations steht weiteren erfolgreichen Marketing Kampagnen nichts im Weg.

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