Wie kann man ein passendes Model buchen?

Model buchen
Model buchen

Hast du vielleicht gerade ein Startup gegründet und benötigst noch jemanden, der dein Produkt ansprechend präsentiert? Oder du bist (Hobby-)Fotograf und möchtest weitere Bilder zum Üben schießen? Am besten solltest dafür ein professionelles Model buchen. Models werden unter verschiedenen Erwartungen und Voraussetzungen für Jobs wie Shootings, Filme oder Präsentationen engagiert. Ein passendes Model buchen kann über viele Wege geschehen, wobei einige Aspekte zu beachtet sind. In den meisten Fällen hast du als Kunde sicherlich bereits bestimmte Vorstellungen, welche dann an eine Modelagentur weitergegeben werden können. Diese wiederum vermittelt anschließend zwischen den Models und Kunden. Welche Preise und Voraussetzungen auf dich als Kunden zukommen, erfährst du in diesem Beitrag. 

 

Wie findest du ein Model und wie läuft die Buchung ab? 

Hobbyfotografen wollen anfangs oft ein Model buchen, um sich weiterzuentwickeln, wenn die Ergebnisse auch nicht für einen „richtigen“ Kunden, also einer Marke, genutzt werden. Oft haben Hobbyfotografen zunächst Berührungsängste und greifen deshalb auf Menschen aus ihrem Bekanntenkreis zurück. Problematisch hierbei ist, dass zwei Laien aufeinandertreffen und das Zusammenarbeiten viele Hürden aufstellt. Deine Freunde sind eventuell selbst unsicher vor der Kamera, wodurch das Produkt in den Hintergrund geraten kann. Wenn du als Fotograf oder Booker auch noch unerfahren bist, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer gelungenen Zusammenarbeit weiter.

Je professioneller die Glieder der Shooting- Kette, dazu zählen Beleuchtung, Make-up, Stylist, Model, Fotograf u.v.m., zusammenarbeiten, desto schneller und effizienter kann ein Shooting erfolgen. Demnach solltest du ein professionelles Model buchen – egal, ob du mit einem Shooting deine Kartei als Fotograf erweitern willst, oder ob du für das Bewerben deiner Produkte ein Model buchen willst. Entweder du holst dir die Hilfe einer Modelagentur, die viele verschiedene Models in ihrer Kartei führt, oder du begibst dich auf Modelplattformen selbst auf die Suche. Vielleicht kennst du ja auch über Bekannte die eine oder andere Person, die bereits Modelerfahrung mitbringt. 

 

Vermittlung durch eine Modelagentur

Am einfachsten und vielversprechendsten ist es, sich an eine Modelagentur zu wenden, bei der du ein passendes Model buchen kannst. Vielleicht hast du bereits die Model-Kartei einer bestimmten Agentur durchstöbert und einige Models ausgesucht, welche du in einem Casting näher kennenlernen möchtest. Oder du kannst auch deine Anforderungen und Voraussetzungen zusammenfassen und eine Agentur dann bitten, anhand deiner Kriterien ein passendes Model auszusuchen. 

Damit die Vorauswahl so präzise wie möglich getroffen werden kann, sollten die Maße, gewünschte Features und andere Voraussetzungen für die Models vorab festgesetzt werden

Die wenigsten Agenturen führen heute ausschließlich lokale Models. Meist besteht die Modelkartei aus 50 bis 300 Models, um die verschiedenen Bedürfnisse und Budgets der Kunden abzudecken. Mittlerweile sind auch immer häufiger sogenannte „People Modelle“ in den Karteien von Modelagenturen zu finden. Diese müssen allerdings im Gegensatz etwa zu Laufsteg Models (mindestens 1,78m) keine speziellen äußerlichen Anforderungen haben, da der Endkunde sich mit diesen Personen einfach identifizieren können soll. 

 

Modelportale und Modelcommunity 

Auf Modelportalen wie Pixolum können sich Anfängermodels sowie professionelle Models selbstständig anmelden. Dadurch, dass diese Models meist ohne Agentur arbeiten, können sie ihren Preis selbst bestimmen, weshalb die Verhandlungen auch zu deinen Gunsten ausfallen können. Du wirst dir zumindest die Agenturkosten sparen, trägst jedoch auch das Risiko, falls das Shooting wegen Krankheit nicht stattfinden kann. Oft wird über solche Portale auf TFP gearbeitet. Dieser Begriff wird später noch genauer erläutert.

 

Effizientes Shooting
Buche das richtige Model um ein effizientes Shooting zu gewährleisten.

 

Wie viel kostet es, wenn ich ein (professionelles) Model buchen möchte? 

Die Preise eines Models werden meist durch Angebot und Nachfrage bestimmt und die Bezahlung erfolgt in der Regel auf Stundenbasis. Ein Tageshonorar kann zwischen 400 € und 2500 € liegen, abhängig von der Professionalität des Models. Hobbyfotografen beginnen bei Shootings mit einem Stundenlohn von 20 €, oft liegt der Stundensatz bei Werbekampagnen bei 45-89 € pro Stunde. Eine klare Antwort wirst du dann erhalten, wenn du in Kontakt mit Agenturen oder Models bist und ihnen dein Budget vorstellen kannst. Die mögliche Auswahl an Models wird teils auch von deinem Budget bestimmt. 

Viele Kunden bezahlen ihre Models auch mit einem Warengutschein oder bspw. mit der Kleidung des Shootings, falls es sich um einen Designer als Kunden handelt. 

 

Prozentuale Beteiligung

Hast du ein Model erfolgreich gebucht, solltet ihr euch im Voraus überlegen, über welche Zahlungsvariante du das Honorar auszahlen wirst.  In einem Vertrag wird dann festgehalten, wie viel Prozent des Gewinns an das Model gehen. Üblicherweise sind zwischen 25% und 50%, dies ist jedoch wiederum abhängig von den restlichen Voraussetzungen. 

Willst mehr als ein Model buchen, ist ein Prozentsatz von 40% natürlich nicht zu empfehlen, da du mehr Kosten als Einnahmen haben wirst. 

 

Pauschales Honorar

Vor der Zusammenarbeit kannst du jedoch auch ein festes Honorar mit den Models vereinbaren, wie eine Tagesgage oder einen Stundensatz. Auch dies sollte in einem Vertrag zwischen Kunde und Model festgehalten werden. Wie bereits erwähnt, schwanken die Werte hier stark. 

 

Was heißt Shooting auf TFP Basis?

TFP steht für „time for prints“ oder auch für „time for pictures“ und beschreibt die Vereinbarung zwischen Fotografen und Model, dass man nicht in Form einer Gage entlohnt wird, sondern mit den Resultaten der Fotoaufnahmen. Beide erhalten also nachträglich die fertigen Bilder und können diese für ihre Setcards und Portfolios verwenden. Die Arbeitszeit des Fotografen wird gegen die Rechte an den produzierten Fotos verrechnet wohingegen das Model als Honorar die entstandenen Bilder erhält. 

Klassischerweise handelt es sich um Papierabzüge, allerdings sind heutzutage auch TFCD („time für cd“) gebräuchlich. Dabei werden die Bilder dann in digitaler Form an die Models weitergegeben.

Diese Methode wird vor allem bei kostenlosen Shootings mit Models angewandt. Damit sowohl Fotograf und Model rechtlich abgesichert sind, solltest du stets an einen Vertrag denken, in dem die jeweiligen Absichten schriftlich festgehalten werden.

 

Richtiges Team Shooting
Zu einem erfolgreichen Shooting gehört das richtige Team.

 

4 Tipps, um das passende Model buchen zu können

  1. Mach dir Gedanken über deine Anforderungen an das Model
  2. Kenne dein Budget und sei flexibel 
  3. Kontaktiere eine Modelagentur für eine ordentliche Auswahl 
  4. Halte alle Kriterien und Absprachen in einem Vertrag fest 

 

Fazit – das solltest du beachten, wenn du ein Model buchen möchtest 

Um deine Marke oder dein Produkt ordentlich zu präsentieren und zu verkaufen, solltest du ein professionelles Model buchen. Um ein passendes Model zu finden, ohne großen Zeitaufwand dafür zu betreiben, empfiehlt es sich, diese Aufgabe an eine Modelagentur abzugeben. Diese können die Models nach deinen Kriterien auswählen und an dich vermitteln. Die Preise für Models können je nach Art des Jobs sowie anhand der Models selbst stark variieren. Wichtig ist vor allem die Festhaltung der Zahlungsmethode sowie der Kriterien in einem Vertrag, um eine reibungslose Zusammenarbeit zu gewährleisten.

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