Ablauf einer Fotoproduktion: Script bis Vermarktung

Fotoproduktion
Fotoproduktion

Bei einer professionellen Fotoproduktion geht es um Projekte, die aus einem gezielten Bildmaterial entstehen und an Kunden verkauft werden. Ob als Werbematerial, für die Website, für den Corporate Blog oder für Social Media. Dabei kann es sich um einen Kundenauftrag oder eine Eigenproduktion handeln. Damit alles – von der Idee bis zur Umsetzung und schlussendlichen Vermarktung – passt, ist es wichtig, sich vorab ein Konzept zu überlegen. Im folgenden Beitrag zeigen wir dir, wie.

 

Die Planung Fotoproduktion

Die eigentliche Vorbereitung beginnt mit einem Brainstorming – einer Ideenfindung. Das passiert am besten, indem du einen Termin mit deiner Agentur abschließt. Hier klärt sich, was innerhalb der Fotoproduktion zum Ausdruck gebracht werden soll. Um was geht es überhaupt? Auf welches Segment bezieht man sich (Werbung, Lifestyle, Mode usw.)? Was ist das Ziel der Produktion? Hilfreich sind hierfür folgende W-Fragen

 

Vorbereitung mit den W-Fragen

  • Wer soll mit den Fotos angesprochen werden? Bei Bestandskunden liegt das Hauptaugenmerk auf der weiteren Kundenbindung. Durch das Corporate Design ist die Basis geschaffen. Nun muss mit der weiterführenden Umsetzung gepunktet werden. Neukunden müssen binnen weniger Sekunden überzeugt werden. Behalte hierfür unbedingt deine Zielgruppe im Auge. 

  • Welche Botschaft soll mit den Bildern vermittelt werden? Bilder haben nicht nur den Anspruch ästhetisch zu sein, sondern kommunizieren, indem sie Gefühle vermitteln. Mache dir vorab Gedanken, was dein Fotoprojekt vermitteln soll. 

  • Wofür und in welchem Umfang werden die Fotos eingesetzt? Hierbei ist das Segment entscheidend, dem das Fotoshootings dienen soll. Das kann zu klassischen Werbezwecken sein, für Online-Veröffentlichungen bzw. Social Media, zu Pressezwecken, als Imagekampagne für dein Unternehmen usw. 

  • Wen oder was sollen die Fotos abbilden? Mache dir hierbei Gedanken, wen du für die Umsetzung deiner Produktion brauchst, um deine Kommunikationsziele zu gewährleisten. Um für das Image eines Unternehmens zu werben, bieten sich Fotostrecken von Mitarbeitern an. Handelt es sich um nichts Unternehmensinternes, so können professionelle Models beauftragt werden, die das Ziel deines Projekts vermitteln. Auch Testimonials eignen sich für Fotoprojekte hervorragend. So erhöhst du gleichzeitig den Wiedererkennungswert und weckst Vertrauen.

 

Wann ist die Deadline? Der Umfang deiner Fotoproduktion hängt von den Gegebenheiten bzw. deinen Bedürfnissen ab. Unternehmensfotos für eine Imagekampagne lassen sich in der Regel innerhalb eines Tages produzieren. Größere Projekte wie z.B. eine Produkteinführung können – bei unterschiedlichen Settings – mehrere Tage in Anspruch nehmen. Rechne ca. 4-6 Wochen mit der Planung Fotoproduktion und der professionellen Umsetzung.

 

So findest du gute Ideen für die Umsetzung

Um die perfekte Bildkomposition zu kreieren, bietet es sich an, den Fokus auf die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe zu setzten, die du mit deiner Fotoproduktion ansprechen möchtest. Das hilft dir dabei, auf passende Ideen zu kommen. Folgende Punkte sollten innerhalb der Ideenfindung unbedingt berücksichtigt werden: 

  • Das Motiv: Die Motive beinhalten alle Elemente, die auf einem Foto abgebildet werden. Das können Menschen, Gebäude, Tiere, Produkte, Räume o.ä. sein. Idealerweise identifiziert sich deine Zielgruppe mit den Motiven. Da die Aufmerksamkeitsspanne heutzutage gering ist, muss man schnell und gekonnt überzeugen, indem man das nötige Interesse der Betrachter weckt. 

  • Die Perspektive: Welcher Bildwinkel spiegelt das Ziel deiner Intention am besten wider? Das kann entweder in der Vogelperspektive, von der Seite, von unten oder mit einer geraden Sicht geschehen. Der Winkel hat einen großen Einfluss auf die Bildwirkung. Die Sicht von oben mittels einer Drohne bekommen Betrachter beispielsweise selten zu Gesicht; fotografiert man von unten, so wirkt alles etwas größer und teilweise bedrohlicher. Beachte dies also schon bei der Planung fürs Fotoshooting. 

  • Das Licht: Die Lichtverhältnisse können hart oder weich sein. Denke innerhalb deiner Gesamtkomposition daran, indem du dich fragst, ob das Gesamtkonzept eher heller oder dunkler ausfallen soll. Mit einer hellen Bildkomposition strahlst du Wärme, Freundlichkeit und Vertrauen aus, während du mit dunklen Lichtverhältnissen eine düstere, teilweise melancholische oder auch bedrohliche Stimmung herüberbringen kannst. 


Das Format: Das Format des Bildes ist für den Einsatzzweck wichtig. Für Social-Media-Zwecke auf mobilen Geräten eignen sich Hochformate – auf Websites bzw. Desktopgeräten Querformate. Je nach Endgerät des Verbrauchers muss das Format somit angepasst werden.

 

Die einzelnen Schritte deiner Fotoproduktion 

Allgemein gefasst kannst du den Ablauf einer Fotoproduktion in vier Schritte aufteilen: der Vorbereitung, Umsetzung, Verarbeitung sowie der schlussendlichen Vermarktung

 

So findest du die richtige Location 

Die richtige Wahl der Location bestimmt nicht nur die Bildwirkung, sondern auch den Wohlfühl-Faktor deiner Produktion. Der Hintergrund soll den Zweck und das Konzept widerspiegeln. 

  • Mitarbeiter-Fotos werden im klassischen Sinne vor einem ruhigen Hintergrund aufgenommen; hier eignen sich Büro- bzw. Konferenzräume. 

  • Bei Bildmaterial für Social Media, Magazine und Kampagnen eignen sich Locations, die zur jeweiligen Story passen 

 

Welche Requisiten benötigst du? 

Im Nächsten Schritt geht es an die Requisiten: Was wird gebraucht, um das Konzept so authentisch und realistisch wie möglich umzusetzen? Nach langjähriger Erfahrung sollte eine Agentur wissen, was sich in Sachen Werbung, Lifestyle, Food oder Fashion etabliert hat. Unsere Fotografen sind immer am Puls der Zeit und wissen genau, was die Zielgruppe sehen will. 

 

Ein Drehbuch für deine Fotoproduktion 

Analog zu der Planung zu Video-Kampagnen oder Video-Podcasts hat sich das Niederschreiben eines Drehbuchs bzw. Scripts etabliert. So kannst du Schritt für Schritt jede Szene festhalten. Das gibt dir von Anfang bis Ende Struktur innerhalb deiner Fotoproduktion. Hier kann man super mit Skizzen arbeiten, in denen du deine Perspektiven und Lichtverhältnisse festhältst. Am besten schreibst du alles auf, was dir wichtig ist. Denn während der Produktion kann das eine oder andere in Vergessenheit geraten. Mit deinem individuellen Drehbuch wird das nicht der Fall sein.  

 

Weitere Beteiligte

Zu den weiteren Beteiligten gehören Visagisten sowie Stylisten, die am Set dabei sind und sich vorab und währenddessen um das perfekte Styling der Modelle kümmern. Das ist wichtig, um gute Fotoresultate zu erzielen. 

 

Die technische Ausstattung 

Die technische Ausstattung ist ein wesentlicher Faktor für den reibungslosen Ablauf deiner Fotoproduktion. Es ist somit wichtig, dass vorab bzw. regelmäßig die benötigte Fototechnik auf Funktionalität geprüft wird. Denn falls etwas fehlt, hat man noch genügend Zeit, die Ersatzteile bis zur Fotoproduktion zu besorgen. Analog zum Script empfehlen wir, sich Notizen zu den Lichtsituationen am Set zu machen und wie man diese mit welchen Mitteln umsetzen möchte. 

 

Logistische Rahmenbedingungen 

Alle Mitwirkenden einer Fotoproduktion sind meistens einen oder sogar mehrere komplette Tage vor Ort. Es wird eine Menge an Technik benötigt, weshalb eine gute Anbindung zu Parkplätzen sowie sanitären Anlagen und Stromanschlüssen gewährleistet werden muss. Denk beim Fotoshooting auch unbedingt an Getränke und Verpflegung. 

 

Rechtliche Rahmenbedingungen 

Nicht nur die abgebildeten Personen und Fotograf:innen haben Rechte, auch die Inhaber:innen von Locations müssen vorab um Erlaubnis gefragt werden. Dies gilt es, im Vorhinein abzuklären. 

 

Fazit 

Bilder haben nicht nur den Anspruch schön zu sein, sie sollen auch kommunizieren, indem sie ein Gefühl vermitteln. Folgende Punkte geben dir einen Überblick, wie du deine nächste Fotoproduktion strukturierst: 

  • Schaffe einen Zweck sowie die Rahmenbedingungen deiner Fotoproduktion. Dies sollte einen Umriss deiner Zielgruppe bzw. Buyer Persona erhalten, deine Botschaft, den Einsatzzweck sowie die Deadline des Projekts. 

  • Wähle das Motiv sowie (wenn nötig) die Protagonisten aus und denk daran, vorab  deren schriftlichen Genehmigungen einzuholen. 

  • Im weiteren Schritt geht es an die Location- bzw. Umgebungsauswahl. Hierbei sind der Zustand und die dazugehörige Logistik zu prüfen.

  • Erstellen einen Zeitplan und ein Drehbuch und

  • kläre alle Mitwirkenden mit Hilfe eines Briefings früh genug auf. Damit sorgst du für einen reibungslosen Auflauf.

  • Der Umfang deines Fotoshootings hängt von deinen Bedürfnissen ab. Je nachdem, wie aufwendig konzipiert die Produktion ist, variieren auch die Start- und Endzeiten

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