So planst du deine Fashion Video Produktion

Fashion Video
Fashion Video

Immer mehr Unternehmen setzen auf bewegte Bilder. Besonders in der Fashion-Industrie sind Videos ein beliebtes Stilmittel, denn Kunden können die sonst meist statischen Bilder in Bewegung sehen. Doch die meisten Fashion Videos zielen gar nicht auf die Darstellung der neuen Kollektion ab, sondern auf den allgemeinen Vibe, den das Video und somit auch die Kollektion rüberbringen soll. 

Was ein Fashion Video ist, was alles dazu gehört und wie du selbst eine eine erfolgreiche Fashion Video Produktion planst, erklären wir dir hier.

Was zeichnet ein Fashion Video aus?

Fashion Video – „Da wird halt Mode präsentiert“. Ganz so einfach ist es nicht. Fashion Videos sind häufig mit einer aufwendigen und ausgefeilten Kampagne in Verbindung zu bringen. Je nach Kollektion soll das Video einen Eindruck von den Kleidungsstücken und deren Hintergrund geben.

Dementsprechend wird häufig nicht in erster Linie auf die gute und vorteilhafte Präsentation der Models und der Mode geachtet, sondern auf die Kreation einer gewissen Ausstrahlung. Ein bestimmtes Gefühl soll durch ein meist außergewöhnliches Setting oder eine Location und durch spezielle Kameraführung und -schnitt erzeugt werden.

Der Konsument soll sich also neben der Mode auch von den lebendigen Bildern angesprochen und berührt fühlen. Demzufolge ist ein Fashion Video nicht nur die stupide Darstellung einer Kollektion.

Wofür ist ein Fashion Video gut?

Ein Fashion Video bietet einem Unternehmen zunächst die Möglichkeit, neue Ware oder eine neue Kollektion anzukündigen. Somit können potentielle Kunden die Kleidungsstücke sehen und sich schon dadurch, aber auch durch einen guten Schnitt der Bilder, angesprochen fühlen.

Eine gute Fashion Video Kampagne kann viral gehen. Mit einer einzigartigen Video Produktion, verblüffenden „Wow“-Momenten und überraschenden „Wie haben die das denn gemacht“-Sequenzen können viele Personen angesprochen werden, was sich wiederum positiv auf die Unternehmenswahrnehmung auswirkt.

Mit einem Fashion Video hat eine Modemarke außerdem die Chance, sich je nach Kollektion neu zu erfinden und einen frischen bildlichen Impuls zu liefern. Dabei sollten allerdings die Grundwerte der Marke nicht vollständig verlorengehen.

10 Schritte zur Fashion Video Planung

Ein Fashion Video ist meist mit viel organisatorischem Aufwand verbunden. Bereits im Vorfeld sollte alles geplant und gefestigt sein, damit die Vorstellungen der Marke bestmöglich umgesetzt werden können.

Es lohnt sich, eine professionelle Film Agentur zu engagieren, die mithilfe von Feedbackschleifen und Besprechungen den kreativen Part bei der Erstellung eines Konzepts, den aktiven Drehpart und den anschließenden Schnitt übernimmt.

Doch bevor es zur letztendlichen Veröffentlichung kommt, bedarf es einiges an Organisation. Hier kommen 10 Schritte, um dein Fashion Video zu planen.

Schritt 1: Die Idee

Dein Unternehmen ist in der Planung einer neuen Kollektion, und ein Fashion Video zur Vermarktung wird in Betracht gezogen. Bereits ab diesem Punkt sollte sich über die Zielgruppe Gedanken gemacht werden, die mit der Kollektion angesprochen werden soll. Außerdem sollten grobe Vorstellungen über die visuelle Umsetzung des Fashion Videos gemacht, sowie über das dafür aufgebrachte Budget gesprochen werden. Das heißt: Wie viel ist das Unternehmen bereit für diese Kampagne auszugeben und reicht das Budget für die visuelle Umsetzung?

Schritt 2: Die Botschaft

Dein Unternehmen sollte über die Botschaft nachdenken. Soll es mehr um die Mode an sich gehen oder soll hauptsächlich auf die Marke aufmerksam gemacht werden? Was passt zu deinem Unternehmen? Sinnlichere Aufnahmen oder doch eher moderne, schnell geschnittene Clips? Welche Stimmung sollen deine Produkte erzeugen? Welches Setting könnte dazu passen? Welche Models passen zur Fashion und zum Unternehmen?

Schritt 3: Das Briefing

Nach dem kreativen Brainstorming und der Ideenerstellung geht es ans Eingemachte. Dein Unternehmen sollte klare Ziele formulieren, die durch das Fashion Video erreicht werden sollen. Das kann zum Bespiel die Steigerung der Bekanntheit oder des Umsatzes durch eine jüngere Zielgruppe sein oder die Steigerung der allgemeinen Markenbekanntheit. Außerdem sollten eine Kernbotschaft und die künftigen Kanäle zur Verbreitung festgelegt und aufgelistet werden.

Anschließend sollte sich Gedanken über die Art der Produktion gemacht werden. Hierbei macht es Sinn, eine Videoproduktions-Firma zu engagieren, die sich um die Visualisierung der Ideen kümmert und eigene kreative Vorstellungen einbringen kann. Die Profis in dem Bereich können dem Unternehmen wertvolle Tipps geben, um die Fashion bestmöglich und außergewöhnlich zu platzieren.

Dabei ist vor allem auf Referenzen und die Professionalität der infrage kommenden Firmen zu achten. Bei einem Erstgespräch kann sich von der Kreativität und der Motivation überzeugt werden.

Alle folgenden Schritte basieren auf der Tatsache, dass eine Videoproduktions-Firma engagiert wurde.

Schritt 4: Moodboard

Nachdem der Videoproduktions-Firma alle wichtigen und zu beachtenden Sachen in Form eines Briefings übermittelt wurden, kommt es zum kreativen Brainstorming innerhalb der Produktionsfirma. Oft wird wird das mithilfe eines sogenannten Moodboards festgehalten.

Dabei werden Farben- und Ästhetikinspirationen sowie Model- und Posenvorschläge gemacht und mit dem Fashion Unternehmen abgeklärt. In einer Feedbackschleife wird das Moodboard optimiert, sodass sowohl das Unternehmen als auch die Videoproduktions-Firma einen gleichen Stand in der Vorstellung der Produktion haben.

Schritt 5: Location

Sind die Basics final geklärt, sollte sich über die Location Gedanken gemacht werden. Dabei kommt man wieder auf die Anfangsfragen zurück: 

  • Soll es mehr um die Mode an sich gehen oder soll hauptsächlich auf die Marke aufmerksam gemacht werden? 
  • Was passt zu deinem Unternehmen? 
  • Sinnlichere Aufnahmen oder doch eher moderne, schnell geschnittene Clips? 
  • Welche Stimmung sollen deine Produkte erzeugen?

Anhand der Antworten kann schließlich eine Location gesucht werden. Dabei kann man zum Beispiel Aufnahmen in der Natur machen, in den Urban Style gehen oder auf ganz klassische Weise an einem Set drehen. Je nach Unternehmens- und Kollektionsphilosophie kann eine Location gewählt werden.

Schritt 6: Models

Nachdem sich über eine bestimmte Ästhetik verständigt wurde, kommt es jetzt zur Rekrutierung eines oder mehrerer Models. Damit wären wir schon bei der ersten Frage: Soll das Fashion Video mit einem Model gedreht werden oder soll es ein Zusammenspiel aus mehreren Models werden? Investiert man eventuell sogar in eine oder einen Markenbotschafter?

Hiernach wird sich auf äußerliche Punkte spezialisiert und auch dabei sollte folgende Frage beantwortet werden: Was ist das Kampagnenziel? Wenn das Kampagnenziel zum Beispiel Diversität ist, dann sollten im Fashion Video mehrere Personen mit verschiedenen Ethnien und Altersgruppen vorkommen.

Wenn es sich um eine Produktion handelt, in der nur ein Model im Fokus steht, setzen häufig Kleinigkeiten in der Location Voraussetzungen für das Model. In manchen Locations eigenen sich bestimmte Haarfarben mehr als andere. Letztendlich ist dies auch häufig eine Entscheidung des Fashion Unternehmens.

Nicht zu vergessen: Zu den Models kommen immer noch weitere Personen wie Hair- und Make Up Artisten hinzu!

Wie man ein passendes Model bucht und was man dabei beachten sollte, erfährst du hier.

Schritt 7: Pre-Produktion

Sobald Models und Location stehen, geht es an die direkte Planung des Drehs. Dabei wird häufig auf eine sogenannte Shotlist zurückgegriffen. Das mit Excel oder PowerPoint ausgefüllte Dokument enthält eine genaue Planung der einzelnen Sequenzen des Fashion Videos. Dabei wird oft an bestimmte Bewegungen von Models oder einer speziellen Kameraführung festgehalten, die unbedingt im Endergebnis zu sehen sein sollen. Eine vorherige Planung erspart der späteren Produktion viel Zeit und somit Kosten.

Somit wird ein Grundgerüst erstellt, das sich um eine vorher überlegte Storyline aufbaut. Dabei sind vor allem die ersten Sekunden entscheidend. Diese müssen überzeugen, damit sich ein potentieller Kunde auch den restlichen Werbespot anschaut und sich die Kaufwahrscheinlichkeit somit erhöht.

Schritt 8: Produktion

Der Dreh stellt im ganzen Prozess den kürzesten Schritt dar, solange alles ordentlich geplant ist. Bei kleineren Produktionen ist häufig alles an einem Tag erledigt, während größere Produktionen meist über mehrere Tage verteilt drehen und oft einen Locationwechsel mit sich ziehen.

Der Dreh hält oftmals Überraschungen bereit. Stell dich auf alle Eventualitäten ein, besonders wenn draußen gedreht wird. Am Drehtag werden Teamwork und Professionalität vorausgesetzt.

Es sollte außerdem immer eine Person des Fashion Unternehmens vor Ort dabei sein, um die Arbeit abzunehmen und eventuell kleinere Anpassungen vorzuschlagen.

Schritt 9: Postproduktion

Ist der Drehtag vorbei, folgt die Postproduktion. Diese ist häufig wie die Pre-Produktion sehr zeitaufwendig. Häufig wird die Postproduktion nur mit dem Schnitt verbunden, doch nach den Dreharbeiten wird sich auch um den Ton und grafische Elemente gekümmert. Die meisten Fashion Videos haben eine Länge zwischen 30 und 90 Sekunden.

Sichtung des Materials und Schnitt 

Bei der Nachbearbeitung wird zunächst das Videomaterial komplett durchgesehen. Nebenbei werden die einzelnen Sequenzen aussortiert, in die richtige zeitliche Reihenfolge gebracht und schließlich im Grobschnitt zusammengeführt. Anschließend werden die Sequenzen im Feinschnitt von Cuttern optimiert.

Das ist oft eine mühsame Arbeit, da mehrere Stunden Material zusammenkommen. Wenn allerdings während des Drehs mit Timecodes und Nummern gearbeitet wurde, kann diese Arbeit verkürzt werden.

Ton

Danach geht es an den Ton, der wird von einem Profi im Sounddesign angepasst. Dabei kann mit Originaltönen gearbeitet werden, die verstärkt oder abgeschwächt werden oder mit einer externen Musik, die über die Bilder gelegt werden. Auch Hybrid-Formen sind möglich.

Manche Fashion Videos bekommen auch ein Voice Over, indem Sprecher einen bestimmten Text, der entweder informativ ist, oder ausschließlich zu den Bildern vibed, einsprechen. Das ist kein Muss, aber erzeugt oft eine besondere Atmosphäre.

Grafische Elemente und Animation

Besonders bei Fashion Videos wird in der Postproduktion häufig mit Logos oder Beschreibungen gearbeitet. Diese sollten natürlich kein umfassender Text sein, sondern zum Fashion Video passen. Wichtig ist aber die Einblendung der Marke am Anfang und/oder am Ende des Videos, um eine direkte Assoziation zum Fashion Unternehmen herzustellen.

Farbkorrektur und Colour Grading

Je nach Stimmung, Location und der Kollektion werden letztendlich Farbkorrekturen auf die Bilder gesetzt. Diese sollen die Bilder scharf und farblich aufeinander abgestimmt machen. Dies ist der letzte Feinschliff in der Postproduktion.

Schritt 10: Absprache mit dem Fashion Unternehmen 

Nach der Postproduktion wird dem Fashion Unternehmen das fertige Ergebnis gezeigt. Das Unternehmen entscheidet letztendlich über kleine Änderungen. Durch eine ausgefeilte Feedbackschleife, schon im ganzen Prozess, kommt es aber nicht mehr zu größeren Änderungen.

Wenn das Okay vom Unternehmen gegeben wurde, ist die Fashion Video Produktion abgeschlossen.

Fazit

Ein Fashion Video Dreh ist eine aufregende Sache. Als Auftraggeber-Unternehmen sollte man den zeitlichen und finanziellen Aufwand der Planung allerdings nicht unterschätzen.

Dabei hilft die Abgabe der Produktion an eine externe, dafür spezialisierte Firma, die Erfahrungen mit solchen Projekten hat und sich gut auf Kunden einlassen kann. 

Letztendlich lohnt sich der Aufwand für die 30 bis 90 Sekunden jedoch, da das Fashion Unternehmen so die eigene Markenbekanntheit stärken, auf neue Kollektionen aufmerksam machen und das Engagement fördern kann. Die Markenattribute werden in den Vordergrund gerückt und die Produkte schließlich besser verkauft. 

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