Content Hub – die Bereicherung für dein Unternehmen

Content Hub
Content Hub

Du möchtest deine Website Besucher, potentielle Käufer oder gar Fremde auf dich aufmerksam machen bzw. ihnen bei jeglichen Fragen und Problemen rundum deine Produkte, Dienstleistungen oder Themen unterstützen? Dann ist ein Content Hub die optimale Lösung für dich.

Durch die Bündelung der Informationen und Inhalte ist der Content Hub ein wichtiges Element im Content Marketing, weshalb schon lange viele Unternehmen am Aufbau ihres Hubs arbeiten. Demzufolge wird auch von Jahr zu Jahr immer mehr Geld investiert. 2018 wurden ganze 8 Milliarden Euro in die Herstellung und Umsetzung von Content Hubs gesteckt.

Welche Vorteile und Funktionen einen Content Hub hat und wie du selbst einen erstellst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

 

Was ist ein Content Hub und was kann er?

Ein Content Hub wird als zentraler Ort beschrieben, an dem ein Unternehmen sämtliche Inhalte bündeln kann. Somit ist er eine zentrale Anlaufstelle für Marketinginitiativen, denn durch ihn werden mittels der Klärung möglichst aller aufkommenden Fragen Kunden und Interessenten generiert. Ein Content Hub ist nicht, wie immer angenommen wird, ein reiner Unternehmensblog, denn er kann wesentlich vielfältiger sein – und das muss er auch.

Zum Content Hub gehören: Blogs, der Shop, die Website, Foren, Q&A Portale, Social Media und vieles mehr. Durch die reiche Auswahl an Kanälen und Content Formen ist es wichtig, verschiedenen Personen mit dem Inhalt und besonders der Form des Inhalts abzuholen. Während viele Leute gerne stundenlang vertiefte Beiträge lesen, gibt es andere, die lieber im Auto oder beim Sport einen Podcast hören und wieder andere, die auf Grafiken aufmerksam werden.

Der Content Hub ist ein Bereich deiner Website, in dem sowohl externer, als auch interner Content auf einer Seite verknüpft werden. Dabei ist das Ziel, formatübergreifende Inhalte zentriert zur Verfügung zu stellen, um den Besuchern der Website einen Gesamtüberblick zu bieten.

Um dein Unternehmen bestmöglich zu betreiben, solltest du aber die breite Masse mit ihren individuellen Bedürfnissen ansprechen, weshalb die verschieden Content Formen eine große Rolle spielen. Denn die Buyers Experience verbessert sich durch die Breite der Angebote.

 

Diese Umsetzungsmöglichkeiten gibt es

Wie bereits erwähnt, ist ein Content Hub mehr als nur ein Blog. Er wird als Schnittstelle bezeichnet, die deine Marketingaktivitäten im Gesamten abbilden. Deshalb spielt die Variabilität deines Contents und deren Formen eine große Rolle. Welche Möglichkeiten es für die Umsetzung gibt, welche sich lohnen und was du dabei beachten solltest, erklären wir dir jetzt.

 

Blog/Newsletter

Der Blog ist aufgrund seiner umfassenden Vorteile wahrscheinlich einer der wichtigsten Bestandteile des Content Hubs. In einem Blog kannst du Laien als auch Experten in jeglicher Form informieren. Ob es um ein wissenswertes Thema geht, ein bestimmter Bereich beleuchtet wird, der Teil einer Kampagne ist, oder ob über Mitarbeiter geschrieben und informiert wird, sei erstmal dahingestellt.

Durch viele Inhalte mit interessanten und häufig gesuchten Keywords rankst du deine Website nach oben. So schaffst du für Leute, die zunächst vielleicht gar nicht auf deine Website wollten, die Möglichkeit, sich mit gewissen Themen zu befassen, mit denen dein Unternehmen sich auch beschäftigt.

Tipp: Schaffe Inhalte sowohl für Laien als auch für Experten, um bei einer möglichst breite Masse an Nutzern Interesse zu wecken.

 

Q&A und FAQ Portale

Durch Q&A Portale schaffst du eine Möglichkeit, mit Nutzern deiner Website bzw. Käufern deiner Produkte zu interagieren und häufig gestellte Fragen zu klären. Das schafft letztendlich Vertrauen zu deinen Produkten oder Dienstleistungen und unterstreicht die Seriosität deines Unternehmens.

Tipp: Versuche so viele Fragen wie möglich schon in Produktbeschreibungen zu erklären, bzw. ein ausführliches Q&A mit häufig aufkommenden Fragen bereits im Vorfeld zu beantworten, um eine Überladung von nicht zu bewerkstelligen Rückfragen zu vermeiden.

 

Videos

In Form von Videos kannst du eine visuelle Komponente in deinen Content Hub bringen. Im digitalen Zeitalter ist das eine besonders beliebte Art zur Informationsgewinnung und -verbreitung. Außerdem kannst du bestimmte Projekte dadurch sehr anschaulich aufbereiten, wie zum Beispiel ein Try On Haul, wenn du im Modebereich tätig bist.

Tipp: Denk dir coole Formate aus, die deine Produkte oder dein Themengebiet gut und informativ in Szene setzen.

 

Podcast

Auch Podcasts haben einen Aufschwung im Bereich Beliebtheit erlangt. Immer mehr Menschen mögen es, sich nebenbei Geschichten oder informative Gespräche anzuhören. Deshalb ist es von Vorteil, auch in Podcasts Informationen zu verpacken. Such dir dazu interessante Gesprächspartner, die einen Unterhaltungsmehrwert bieten oder Experten auf einem bestimmten Gebiet sind.

Tipp: Du kannst deinen Podcast auch filmen und auf YouTube hochladen. Die Form des sogenannten Video Podcast wird immer beliebter.

 

Hub-Seite

Hub-Seiten sind essentiell für den Aufbau der externen und internen Linkstruktur einer Website. Sie führen einen Besucher meistens auf eine verlinkte Seite weiter. Das können bei Online-Shops zum Beispiel Produktkategorien sein, die ihre einzelnen Produkte dann auf einer verlinkten Seite zeigen, auf die man beim Klick automatisch weitergeleitet wird.

 

Vorteile eines Content Hubs

Die Nutzung eines Content Hubs bietet viele verschiedene Vorteile, die wir im Folgenden gerne auflisten. Neben den ganzen positiven Aspekten für die Kundengewinnung ist auch die interne Abwicklung eines Content Hubs für das Unternehmen von Vorteil, denn oft ist es schwierig, interne und externe Stakeholder zu einer effektiven Zusammenarbeit zu führen. Ein Content Hub bietet verschiedene Tools wie Dashboards, Kalender und Aufgabenlisten, die sowohl für für das Kreativteam als auch für die Projektmanager unterstützend wirken.

 

1) Du bekommst mehr Leads

Ein Content Hub ist ein weiterer Touchpoint um neue Kundenbeziehungen aufzubauen. Durch die breite Masse an Inhaltsangeboten können immer mehr Leute in den Verkaufstrichter geführt und zu Leads gemacht werden. Was ein Lead ist und wofür es gut ist, kannst du hier erfahren.

 

2) Der Traffic erhöht sich

Durch die breite Masse an Inhalten auf deiner Website und die Thematisierung unterschiedlicher Gegenstände rutschst du im Google Ranking automatisch nach oben. Wenn Leute also nach bestimmten Keywords suchen, zu denen du schon einen Blogartikel geschrieben oder einen Podcast aufgenommen hast, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf deiner Website landen, was automatisch zu mehr Traffic führt.

 

3) Langlebige Inhalte

Während Social Media Beiträge keine Verweildauer haben und das Internet immer schnelllebiger wird, bietet der Content Hub einen sicheren Ort um Inhalte aufzubewahren. Denn auf deiner Website bzw. bei Google werden deine Inhalte bei entsprechender Suche immer auffindbar sein. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Inhalte  in Form von Content Recycling zu gegebener Zeit wiederzuverwenden.

 

4) Vertrauen baut sich auf

Wenn du deinen Content Hub gut strukturiert und informativ aufbaust und die Besucher deiner Website das Gefühl haben zentral und umfassend über ein Thema informiert zu werden, verstärkt das das Vertrauen. Du baust einen gewissen Expertenstatus auf, auf den zukünftig öfter zurückgegriffen wird, da sich auf die Expertise deiner Inhalte verlassen wird.

 

5) Eine verbesserte User Experience

Durch die zentrale Anlaufstelle deiner Inhalte in Form des Content Hubs ist es leichter, ein verbessertes Nutzererlebnis zu schaffen, egal an welcher Stelle der Buyer´s Journey der User sich  gerade befindet. Denn je mehr Inhalt bereitgestellt wird, für Laien als auch für Experten oder für Stammkunden und Neukunden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher der Website in der richtigen Phase abgefangen wird.

 

6) Schaffe Brand Awareness

Ein Content Hub ist deine Visitenkarte für die Außenwelt. Mit einem gut aufgebauten Hub vergrößert sich die Sichtbarkeit und somit die allgemeine Brand Awareness. Achte deshalb bei der Gestaltung deines Content Hubs darauf, welche Inhalte du thematisierst, da das oft eine entscheidende Rolle für das Image deines Unternehmens spielt.

 

7) Insights

Durch den Besuch einzelner Nutzer auf deiner Website kannst du sinnvoll Daten sammeln, die dir im Anschluss helfen können, deine Inhalte nutzergerecht anzupassen und zu optimieren. Dabei kannst du darauf achten, welche Inhalte besonders beliebt sind bzw. welche Inhalte lange angeschaut werden und wie regelmäßig Besucher vorbeischauen.

Tipp: Richte dich bei der Inhaltserstellung und -planung nach den Interessen deiner Nutzer und deiner Zielgruppe.

 

8) Interaktivität

Durch Q&A Formate oder Kommentarfunktionen unter Blogbeiträgen haben die Besucher der Website die Chance zu reagieren oder einen Kommentar zu hinterlassen. Dadurch verstärkt sich die Interaktivität mit den Nutzern und der Community im Allgemeinen. Durch die Möglichkeit der Interaktion verstärken sich die allgemeine Kundenbindung und die Sympathie zum Unternehmen.

 

Ein paar wenige Nachteile

Ein Content Hub bietet zwar größeren und kleineren Unternehmen einen enormen Mehrwert, aber auch zu einem bestimmten Preis. Die Content Erstellung ist extrem zeitintensiv und kostspielig. Besonders bei Videoproduktionen und Podcasts sind Materialien notwendig, die vielleicht nicht jedes kleine Unternehmen stemmen kann. Wenn man den Content Hub ausschöpft und viele Formate liefert, braucht man außerdem viele Mitarbeiter, die diesen Content erstellen.

Demzufolge sollte jedes Unternehmen für sich entscheiden, ob und wie ein Content Hub machbar ist.

Außerdem kann ein umfassender Content Hub zu einer Art Verwirrung der Nutzer führen. Zu viel Content bringt oft Überforderung und Unübersichtlichkeit mit sich, was sich negativ auf die Website Besucher auswirken kann.

 

In 5 Schritten zu deinem Content Hub

Du bist überzeugt, dass sich ein Content Hub für dein Unternehmen lohnt, weißt aber nicht wie du anfangen sollst und worauf es ankommt? Dann bleib dran. Wir zeigen dir in 5 Schritten, was du zu beachten hast und wie du vorgehen solltest, um deinen eignen Content Hub zu erstellen.

 

1. Formalia festlegen

Zunächst solltest du dir darüber Gedanken machen, welches Thema du verfolgen, welche Ziele du erreichen und welche Personengruppe du ansprechen möchtest. Deshalb ist es wichtig, dein Produkt zu analysieren. Wenn du zum Beispiel einen Online Shop für regionales Obst und Gemüse hast, macht es Sinn, Thematiken wie Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein zu behandeln, regionale Bauern zu interviewen oder sie bei der Arbeit zu begleiten und Kochvideos hochzuladen.

Tipp: Achte bei der Themenwahl besonders auf die verwendeten Keywords und deren Präsenz im Internet.

 

2. Bestimme die Formate

Mach dir darüber Gedanken, wie du deinen Content Hub füllen möchtest. Möchtest du nur auf schreibbasierten Content setzen, wie einen Blog, ein Magazin oder einen Newsletter? Oder möchtest du auch visuelle und audiovisuelle Formate wie Videos oder Podcasts verschiedenster Art integrieren? Denk dabei wieder über deine Zielgruppe nach und versetze dich in die Buyers Persona.

Tipp: Trotz der Einschränkung auf die Zielgruppe ist es immer von Vorteil, größer zu denken und zu beachten, dass auch Personen der gleichen Zielgruppe unterschiedliche Präferenzen in Bezug auf die Informationsbeschaffung haben.

 

3. Hub erstellen

Achte bei der Hub-Erstellung darauf, dass der Content Hub gut in deine Website passt und die Corporate Identity widerspiegelt. Dabei solltest du überprüfen, dass die jeweiligen Formate strategisch und gut sortiert angeordnet sind.

Tipp: Wichtig ist vor allem die gute Optik der Website. Dabei zählt das Gesamtbild. Änderungen im Nachhinein können nämlichen kostspielig und zeitintensiv sein.

 

4. Hub kontrollieren

Während dein Content Hub online ist, solltest du regelmäßig kontrollieren, wie bestimmte Inhalte bei deinen Website Besuchern performen. Das kannst du mithilfe von KPIs messen, die dir Auskunft über die Verweildauer deiner Website Besucher, Backlinks und Click-Rate geben.

 

5. Hub anpassen

Nachdem du die KPIs gemessen und ausgewertet hast, gilt es, deinen Content Hub zu verbessern. Schau dir an, welche Inhalte und Inhaltsformen beliebt und welche weniger beliebt sind und achte in Zukunft bei der Content Erstellung auf diese Ergebnisse.

 

Fazit

Der Content Hub ist wie das zu Hause deines gesamten Contents. Er speichert alle nötigen und angesammelten Informationen und Formate.

Er bringt enorme Vorteile mit sich, wie Vertrauen, mehr Traffic, eine bessere User Experience und eine allgemeine Förderung der Brand Awareness. Außerdem hilft es dir, bestimmte Kampagnen zu intensivieren und Zusatzinformationen zu vermitteln. Alle Vorteile wirken sich natürlich positiv auf dein Unternehmen und den Entscheidungsprozess der Nutzer zum Kauf aus.

Trotz alledem ist die Content Erstellung mit Aufwand verbunden und jedes Unternehmen sollte schauen, ob dieser zu bewerkstelligen ist.

Mit dem richtigen Content und der sauberen Aufmachung auf der Website bietet ein fülliger Content Hub aber einen enormen Mehrwert für dein Unternehmen. 

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